Buffalo Linkstation Live und Time Machine

November 7, 2009

Ich bin bekennender Fan von Buffalo als Hersteller von NAS (Network Attached Storage, also direkt ans Netzwerk gehängte Speicherkomponenten). Im Keller sammelt eine RAID1 gespiegelte Linkstation 1TB die Daten aller Windows-Rechner, enthält die iTunes-Daten, die Sicherheitskopien der wichtigen Dateien, etc. Im Büro steht eine Linkstation mini, ebenfalls 1TB RAID1, die nichts anderes macht, als einmal am Tag als Backup der „Haupt-Linkstation“ zu dienen und in den Tresor zu wandern, wenn wir länger nicht da sind. Diebstahl und Feuer können den Daten dann auch nichts anhaben.

Irgendwie war es mir aber immer zu fisselig, Time Machine auf dem Mac für die NAS zu konfigurieren (weil es out of the Box nur mit einer Time Capsule läuft), die Time Capsule mir zu teuer und – im Praxistest – zu instabil. Also eine manuelle Lösung unter Einbindung der NAS und Synk, allerdings eher eingeschränkt, weil Macbook Pro und iMac mit jeweils 350 GB-Platten in der Summe zu viel Platz beanspruchten.

Gestern dann bei Amazon die Erleuchtung… Eine Buffalo Linkstation Live mit 1TB, die direkt eine Time Machine-Einstellung mitbringt. Allerdings mault die Linkstation nach Einrichtung immer, dass die Backup-Datei nicht angelegt werden könne und meldet einen „Fehler 45″ (The backup disk image “…..sparsebundle” could not be created (error 45)). Das liegt daran, dass die Linkstation die Backup-Datei, die den Namen des Geräts und die MAC-Adresse der ersten Ethernet-Schnittstelle zur Identifikation enthält, nicht von Time Machine angelegt werden kann.

Die Lösung ist einfach: Die Weboberfläche der Linkstation starten, dann auf Erweiterungen -> Time Machine. Im unteren Teil des Fensters für jeden Mac, der per Time Machine Daten sichern soll, einen beliebigen Namen und die Mac-Adresse des ersten Ethernet-Ports (bekommt man über das Netzwerkdienstprogramm).

Bildschirmfoto 2009-11-05 um 19.40.58

Die Linkstation legt dann eine Backupdatei an, die am Beispiel MAC_001122334455.sparsebundle heisst… und von Time Machine auf dem jeweiligen Gerät akzeptiert wird. Voila… :-D


Kindermund und ausgleichende Gerechtigkeit

November 6, 2009

Hah! Der Zeitpunkt der Rache ist endlich da!

Irgendwie ist man als Papa ja immer Inhaber der Po-Karte. Um dem daheimgebliebenen Volk ein bequemes Leben zu ermöglichen schuftet man sich den Rücken krumm, und als Dank ist man bei aufgeschlagenen Knien und sonstigen alltäglichen Katastrophen eher Störfaktor als Trostspender. So richtig bitter wird´s dann, wenn die Mama mal wieder aus dem Haus muss, dann heult man sich die sensible Seele aus dem Leib, statt sich auf Papa zu freuen.

Unnötig zu sagen, dass die Frau Mama wenig Verständnis dafür aufbringt, dass das den Papa wiederum aufbringt…

Nun schuftet sich auch die Mama den Rücken schräg (was die Vorstufe zu krumm ist, man muss ja die Dramatik der eigenen Aufopferung beibehalten!) und damit hat der Papa an diversen Tagen „kleines Kind in Kindergarten“-Bringdienst. Das wiederum führt zu oben zitierter ausgleichender Gerechtigkeit:

Nicht nur, dass beim Papa mit Frohsinn im Gesicht und Freude im Herzen „Tchüss, Papa!“ gerufen und freudig am Fenster gewunken wird, während bei der Mama geheult und geklammert wird. Das Highlight vor einigen Tagen:

Von oben schallte das übliche „Will noch mehr Miiihiilch…“ nach dem Ins Bett-Gehen. Die Mama tappst nach oben, nimmt aus der ausgestreckten Hand die leere Flasche entgegen und… den entsetzen Kommentar: „Ich hab den Papa gerufen!!!!“

*Strike* :-D


It´s no kind of Magic….

November 5, 2009

Freddie möge mir das Verhunzen eines seiner Titel verzeihen… aber ist doch wahr.

Da macht Apple einen Riesenwind um die neue Magic Mouse… die erste Multitouch-Maus und damit eine Revolution bei der Bedienung eines Macs. Die Realität allerdings ist enttäuschend…

Ich bin Multitouch vom Touchpad meines Macbook Pro (early 2009) und Macbook Air gewöhnt, und fühle mich jedes Mal wie in der Steinzeit, wenn ich wieder mit einer normalen Maus arbeite.

Okay… ich hatte gesehen, dass nur zwei (statt bis zu vier Finger beim Macbook) verwendet werden, aber so einige Erwartungen richteten sich auch an diese eingeschränkte Multitouch-Funktionalität. Beispielsweise die, dass man das Klicken durch Berührung aktivieren könnte (das alleinige antippen der Fläche beim MB löst den Klick aus, man muss nicht einmal die Fläche als Taste drücken): Fehlanzeige. Drehen, Zoomen mit zwei Fingern, wie auch das iPhone es schafft? Keine Chance. Lediglich mit zwei Fingern nach oben/unten (scrollen durch Listen und Webseiten)  und links/rechts (weiter bzw. zurück wechseln durch Menüs) Rollen funktioniert. Kurz zusammengefasst: der Ball der Mighty Mouse ist ersetzt worden durch die Sensorfläche. Sorry… aber das ist irgendwie weit weniger innovativ, als die Werbung uns Glauben machen will…

Und die letzte Enttäuschung (wenn auch nur Hoffnung meinerseits, nicht Versprechen von Apple): Unter Windows 7, das ja nun als ersten Windows Multitouch-fähig ist, funktioniert die Magic Mouse lediglich als Eintastenmaus, weder Rechtsklick noch das Rollen funktionieren.

Fazit: Wer eine Mighty Mouse hat, der kann sich die Anschaffung der Magic Mouse natürlich überlegen… ein Muß ist sie aus meiner Sicht definitiv nicht…

 


Keine Heimat

November 4, 2009

Ach Mensch, was ist das doof im Moment. Ich bin ja (siehe die diversen Beiträge) immer noch überzeugter Windows Mobile 6.5-Fan… weil es der Schritt in die richtige Richtung ist und das, was man von den 6.5.1-Builds im Internet sehen kann, ganz klar mit Riesenschritten weiterentwickelt wird.  Was aber ist doof?

So recht kann ich mich nicht einrichten… auf das WM6.5-Update meines HTC Touch Pro2 warte ich immer noch (Snap und Diamond2 sind lange bedient, beim Pro2 schlummert HTC noch ein wenig vor sich hin). Kein Sinn also, neue Software auf das Gerät zu packen.

Meine diversen Testgeräte (Samsung Omnia II, Acer NeoTouch N200) sind nicht soooo überzeugend, dass ich sie mir zulegen müsste, laufen also im Test auch nur im Basisbetrieb. Tja, und HTC Touch HD2 und Sony Ericsson XPERIA X2, die beiden Geräte, die ich sehnlichst erwarte, sind halt noch nicht da.

Irgendwie fühlt es sich im Moment so an, als wäre ich mit Koffern zwischen Hotels unterwegs. Nicht zuhause, funktional, aber nicht heimelig, immer auf dem Sprung. Also, liebe HTC und Sony Ericsson: Macht hinne!!! :-D


Windows 7 per USB-Stick installieren

Oktober 28, 2009

Da steht man nun schnell da und freut sich, dass das Netbook auf Grund der deutlich optimierten Windows 7-Systemanforderungen leicht updatebar sein sollte… und dann hat man kein CD- bzw. DVD-Laufwerk zur Verfügung. Kein Problem… über einen USB-Stick geht es eh viel schneller… :-D

Wer ein ISO-Image (beispielsweise aus einem MSDN-Abo) hat, der muss vorher noch einen kleinen Zwischenschritt einlegen, denn das Image nützt im ersten Schritt noch nichts. Um an die Dateien im Image zu kommen, einfach 7-Zip herunterladen, das Programm entpackt alle Dateien des ISOs in ein Verzeichnis. Nachdem der USB-Stick eingesteckt und erkannt wurde, sind folgende Schritte durchzuführen:

1.) Aus der Konsole (Start-> Ausführen oder Start, Programme, Zubehör, Eingabeaufforderung) diskpart starten (diskpart eingeben, dann Eingabetaste drücken). Diskpart ist ein kleines, konsolenbasiertes Utility, was bei Windows XP und Vista automatisch mit an Bord ist.

2.) List Disk eintippen, Eingabetaste. Dies bringt eine Liste der Laufwerke auf den Bildschirm. Nummer des USB-Sticks (<usb>) merken.

3.) Select disk <usb> eintippen, Eingabetaste (<usb> ist die Nummer des USB-Sticks aus Schritt 2).

4.) clean eintippen, Eingabetaste, damit wird der Stick gelöscht.

5.) create partition primary eintippen, Eingabetaste, damit wird eine primäre Partition auf dem Stick angelegt.

6.) active eintippen, Eingabetaste, damit wird diese Partition aktiviert.

7. ) format fs=fat32 quick eintippen, Eingabetaste, dies führt eine Formatierung der Partition durch.

8. ) assign eintippen, Eingabetaste, damit bekommt der Stick einen Laufwerksbuchstaben.

Kopiert man jetzt alle Dateien des Windows 7-Datenträgers (bzw. der extrahierten Dateien aus dem ISO-Image) auf den USB-Stick und startet die Installation davon, dann ist Windows 7 im Handumdrehen auch von einem USB-Stick installiert. Bei meinem Sony Vaio P11Z waren es knappe 20 Minuten (bei einem Clean Install, ein Update dauert signifikant länger).


A Mobile World: Musikalischer Blick auf Windows Mobile 6.5

Oktober 25, 2009

Ich hab die Nase voll von der teilweise vollkommen unreflektierten Kritik, die Windows Mobile abbekommt. Natürlich hat es Schwächen, wie jede andere Plattform auch. Und darum habe ich das Ganze einmal thematisiert… Viel Spass… :-D


Windows Mobile 6.5: Langsamer Start

Oktober 22, 2009

Zwei Wochen Windows Mobile 6.5, und nach den ersten Tagen, in denen sich die News überschlugen und dem geplagten Rezensenten kaum Atem liessen, ist momentan die Luft ein wenig raus. Woran liegt das?

Microsoft hat eine Menge Aufwand getrieben, um der Welt klarzumachen, dass es eine neue Version von Windows Mobile gibt, neue Services wie My Phone und den Windows Marketplace for Mobile eingeführt, Hersteller wie HTC und Toshiba haben Updates für ältere Geräte angekündigt, mit dem HTC Touch2 und dem Samsung Omnia II sind neue Geräte auf den Markt gekommen, all das innerhalb der ersten Woche.

Und dann, so schien es,  geschah nichts mehr.  HTC hat Updates für den HTC Snap (also das am wenigsten relevante der drei angekündigten Geräte) herausgebracht, Touch Diamond 2 und Touch Pro2 warten immer noch auf ihre Updates. Hier scheint es, dass HTC diesmal die Carrier bevorzugt: sowohl vodafone als auch T-Mobile haben bereits für deren Version des Touch Pro2, vodafone auch schon für deren Version des Diamond2 Updates bereitgestellt (die ja nun auch von HTC selbst kommen). Der HTC-Direktkunde (der meist deutlich mehr für sein Gerät bezahlt hat, weil er keine Netzbetreiber-Subvention kassiert hat) schaut momentan noch dumm aus der Wäsche.

Neue Geräte (wie der HTC Touch HD2) sind am Horizont, aber eben auch noch nicht in Sichtweite, und so bleibt nichts weiter als Warten auf die Dinge, die da in den kommenden Wochen noch kommen mögen. Und ich hasse Warten… :-)


Test des Palm Pre

Oktober 21, 2009

Auch wenn ich mittlerweile arg angesickt bin, wenn es um einen bestimmten O2-Shop in Krefeld geht (mehr dazu später), so habe ich doch eine gewisse Begeisterung für den Palm Pre als Gerät aufgebaut, seitdem ich ihn Anfang vergangener Woche bekommen habe. Zeit genug also, einen ausführlichen Test zu veröffentlichen. Bitteschööööön:-)


Pawlow lässt grüssen

Oktober 19, 2009

Kleine Episode aus dem Urlaub: Der Große sicher verwahrt bei den Großeltern in Passau, der Kleine auf dem Weg mit mir zu seinen anderen Großeltern in Recklinghausen. „Früh am Morgen“, sprich um 09:30. Papa denkt sich „Ein Kaffee während der Fahrt kann nicht schaden“ und macht sich einen Thermobecher fertig. Folgender Dialog beim Verlassen des Hauses:

„Papa? Nicht ins Büro fahren!“

„?!?“

„Du hast einen Kaffee in der Hand…!

(… wie jeden Morgen, wenn ich aus dem Haus gehe…). Herrlich! :-D


Palm Pre und Exchange zum Laufen bekommen

Oktober 13, 2009

Wer dieses Blog schon eine Zeit liest, der kennt meine grundsätzlichen Probleme rund um „mal eben“. Wann immer ich in engem Zeitkorsett entscheide, dass ich irgendetwas „mal eben“ machen kann, geht es in die Hose. So auch heute.

Vollkommen unvorbereitet betrete ich einen O2-Shop, sehe ein Ausstellungsstück des Palm Pre, nehme es in die Hand… und bin wider meiner Vorsätze gebannt. Wahrscheinlich hätte ich mich ja noch beherrscht, aber nachdem der Shopinhaber meinte „Kann ich erst ab morgen verkaufen“ (zeigt auf das O2-Werbeplakat mit dem Aufdruck „Ab 13.10.2009 exklusiv bei O2″) war mein Jagdtrieb geweckt. 5 Minuten später waren wird uns mit „Bar zahlen, Rechnung schick ich nach, dann kann ich ihn erst morgen buchen“ einig… :-)

Das „male eben“ war dann der Versuch der Einrichtung des Exchange-Zugangs. WebOS ist … sagen wir mal … gewöhnungsbedürftig, egal, ob man vorher ein Windows Mobile-Gerät, ein iPhone oder eine Symbian-Telefonzelle hatte. Grundsätzlich war das Postfach schnell eingerichtet, grundsätzlich der Frustfaktor aber auch schnell hoch: „Das Zertifikat ist ungültig oder Datum und Uhrzeit stimmen nicht“ war die Meldung des Tages… und auch nach einer Stunde Wühlen durch die englischen Foren der Mitleidenden in den USA (die seit einigen Monaten bereits in den Genuß des Palm Pre kommen) war mir klar, dass es am Zertifikat liegt, was bei meinem Server ein selbst generiertes ist. Nach einigem weiteren Suchen und Ausprobieren hier meine Lösung, um den Exchange ActiveSync (EAS) zum Laufen zu bekommen:

1.) Bereitstellen des Root-Zertifikats
Der Pre besteht darauf, das Root-Zertifikat des Servers (und nicht des Exchange) zu haben. Gut gelaufen, wenn der Admin direkt das Root-Zertifikat exportiert hat (das dann natürlich auch für den Exchange gilt), schlecht, wenn nicht. Hier ist ggf. eine Abstimmung mit dem Serveradministrator von Nöten, der das Zertifikt als Datei erstellen muss.

2.) OWA funktioniert nicht zur Zertifikatsinstallation
Klassischer, aber (zumindest bei mir) wenig hilfreicher Tipp: Den Server im Outlook Web Access (OWA) ansurfen und dort das Zertifikat bei der Zertifikatswarnung akzeptieren. OWA funktioniert, EAS aber immer noch nicht.

3.) Mailen des Zertifikats
Hat man einmal das Zertifikat (in Form einer Datei der Endung „.cer“), dann muss es auf den Pre gelangen. Auch hier wieder ein für mich erfolgloser, aber oft gelesener Weg: In das Hauptverzeichnis des Wechseldatenträgers (aka Speicher des Pre) legen und neu starten.

Der funktionierende Weg ist gar noch einfacher: Einfach eine Mail mit der Zertifikatsdatei als Anhang senden, am besten an ein Freemail-Postfach (bei mir Yahoo), denn der Exchange bzw. OWA verweigert eine solche Datei als „unsichere Anlage“. Ist aber das Freemail-Postfach auf dem Pre konfiguriert, dann kann es abgerufen werden, dann der Anhang geöffnet werden. Es öffnet sich automatisch der Zertfikatsmanager des Pre, dort das Zertifikat akzeptieren, einmal neu starten, EAS neu einrichten und freuen… :-D