Wie man einen Diamanten weiter schleift: Updates und Tweaks für den HTC Touch Diamond

Juli 30, 2008

Wie ich in meinem Test schon geschrieben habe: Ein Gerät ist nie vollständig ohne Makel, und so ist auch beim HTC Touch Diamond so einiges, was man sich an Verbesserungen wünschen würde.

Beginnen wir mit den internen Dingen: Auch wenn es mir nicht aufgefallen war, der Diamond funkt nur Triband. Macht dem Europäer knapp die Hälfte, wer aber in den USA flächendeckend erreichbar sein will, der wäre schon dankbar über Quadband. Diese Problem hat auch HTC erkannt und bietet mit einem bereits angekündigten Update Abhilfe.
Ebenfalls in diesem Update: Die dringend herbeigewünschten Performance-Verbesserungen der Oberfläche TouchFLO 3D.

Wie kommt man nun an dieses Update? Die Freigabe und damit Verfügbarkeit wird quasi minütlich erwartet. Einfach auf http://europe.htc.com gehen, dort im HTC e-club anmelden, mit der Seriennummer den Diamond registrieren, dann erscheinen kommende Updates im eigenen Supportbereich und können dort kostenlos heruntergeladen werden.

Kommen wir aber zu den kleinen, nicht von HTC selbst unterstützten Verbesserungen: Wie immer ist das TouchFLO eine wunderschöne und funktionale Geschichte, aber so starr, dass nicht jeder Anwender damit zufrieden ist. Mir selbst ist beispielsweise die Anordnung der Register ein Dorn im Auge: Die Wettervorhersage, das ich durchaus häufig nutze, liegt irgendwo hinten in den Registern und muss durch „mühsames“ Schnippen erreicht werden, statt sie direkt auf der ersten Seite der Funktionen antippen zu können. Andere Dinge wie SMS brauche ich gar nicht so oft, die nehmen nur Platz weg und können bei Bedarf ruhig mit etwas Rollaufwand hervorgeholt werden. Anpassungen wie diese (plus die Umordnung der Programme in der gleichnamigen Matrix, den Unlock von Programmen, die vom Provider (T-Mobile, O2) gesperrt wurden), Performance-Tuning für TouchFLO 3D und so spezielle Dinge wie das Ausschalten der Stummschaltung eines Telefonats, wenn man den Diamond auf das Display dreht, finden sich kostenlos hier (kostenlose Anmeldung nötig).

Weitere Tweaks finden sich hier. Interessant dabei: Die Einstellungen für die Empfindlichkeit der Fingerbewegungen (Unterschied zwischen „Wischen“, um durch eine Liste zu scrollen, und Markieren) und vor allem das GPS-Fototagging: Da der Touch Diamond ein GPS und eine Kamera hat, liegt es nahe, die Fotos direkt mit einem GeoTag zu versehen, und damit über entsprechende Programme oder Services direkt mit Orten verknüpfen zu lassen. Von Hause aus bietet das kein aktueller PDA, der Diamond Tweak aber schon.

… und da waren sie noch, die kleinen, netten Spielereien. Mein absoluter Favorit: Die Wasserwaage. Der HTC Touch Diamond ist durch seinen hochgenauen Trägheitssensor in der Lage, die Lage des Geräts sehr genau festzustellen … den Beweis hat HTC mit dem integrierten Spiel Tweeter angetreten. Genau diese Funktionalität nutzen verschiedene Programme, um den Diamond zur Wasserwaage zu machen, und das nicht nur als Spielerei, sondern funktional und nutzbar. Eine kostenlose Version findet sich beispielsweise hier.

Auch nett: Wenn der Diamond schon einen Beschleunigungssensor hat, und bei Bildern und im Internet automatisch beim „Quernehmen“ des Geräts das Display dreht, warum dann nicht auch im normalen Betrieb? Schliesslich ist die Funktion „Bildschirm drehen“ im System verankert. Kein Problem, das entsprechende Tool findet sich hier!


Der Fön mit vodafone, Teil II

Juli 30, 2008

… nachdem die Zahl der Zugriffe auf meine Leidensgeschichte mit vodafone und der Zustellung des Treo 500 in den letzten Tagen hohe Zugriffzahlen hat, und ich gerade selber wieder den sprichwörtlichen Fön bekomme, hier ein Hinweis für alle Mitleidenden: Der Status einer Bestellung ist momentan nicht im Internet abfragbar (O-Ton Bestellhotline: „Die Webseite ist kaputt, ich weiss“), die Bestellnummer wird angeblich nciht gefunden.

Lösung: Eine Mail an shop(at)vodafone.de mit der Bestellnummer, und der Status wird relativ zeitnah mitgeteilt.


Ich habs getan…

Juli 29, 2008

… das, was ich schon seit dem 11. Juli 2008 mannhaft verneine: Ein iPhone 3G bestellt.  Noch gestern nachmittag habe ich auf die lästerliche Frage meiner Eltern, wann ich es denn hätte, mit empörter Entrüstung reagiert: „So´n Quatsch, das kann doch kaum mehr als das erste iPhone, und immerhin habe ich meinen iPhone-Vertrag noch bis November 2009 an den Backen!“.

Wie kam´s dazu? Ganz einfach… zufällig bin ich gestern auf die T-Mobile-Seite gegangen und las plötzlich etwas von „Für Bestandskunden“ … „Update“ und war dann doch interessiert. Und tatsächlich: Als Käufer des ersten iPhones bei T-Mobile gibt es eine Variante, die durchaus interessant ist: Der bestehende Vertrag wird mit 15 Euro pro Monat pauschal abgegolten (bei mir 15 * EUR 15,- = EUR 225,-), und die Vertragslaufzeit einfach wieder auf 24 Monate verlängert. Da kostet in meinem Complete S das 16GB iPhone 3G nochmal EUR 249,95. Und weiter durchdacht: Kostet mich jetzt EUR 475,-, für die ich aber mein altes iPhone „übrig“ und damit wiederverkaufbar habe. Finde ich fair und damit (trotz Lieferzeit) einen gangbaren Weg. Einer Neuauflage meines Vergleiches Windows Mobile/iPhone in Gestalt HTC Touch Diamond vs. iPhone 3G steht also nichts im Wege.

… wobei die Refinanzierung des neuen iPhones durch den Verkauf des alten irgendwie nur bedingt funktioniert… letzteres musste die bEva sich direkt unter den Nagel reissen. Grob abgeschreckt durch „das ist aber SIMLocked auf T-Mobile“, aber ich bin ja nicht so. Ich habe gestern mein altes 1.1.4er iPhone innerhalb von 5 Minuten mit ZiPhone unlocked… und damit der bEva die Möglichkeit gegeben, es auch mit ihrer vodafone-Karte zu nutzen. Allerdings nur unter der Bedingung, dass sie ihren HTC Touch weiter nutzt… :-D


Obamas Gebet enthüllt…

Juli 28, 2008

… ist schon ein Ding. Ehrlich. Nicht, weil jemand es geklaut hat, sondern weil Barry Obama einige grundlegende, eigentlich für einen US-Amerikaner selbstverständliche Dinge einfach ignoriert hat:

  • Spätestens seit Watergate sollte einem US-Politiker doch klar sein, dass er seine geheimen Dokumente nicht per Schneckenpost auf einem Zettel notiert verteilt, sondern mindestens 256 Bit-verschlüsselt per VPN Verbindung mit rotierender Verschlüsselungstiefe.  
    Auf der anderen Seite: So umgeht man Echelon und die NSA… vielleicht doch nur semidumm.
  • Dass die USA aus dem Kyoto-Protokoll ausgetreten sind, ist die eine Sache. Muss man dann aber trotzdem Umweltverschmutzung betreiben und sein Altpapier in aller Öffentlichkeit entsorgen? Und dann auch noch in einem Nationalheiligtum?!
    Okay, Barry war gerade in Berlin… vielleicht hat er gedacht, dass bei der Menge der Deutschen aus Ost und West, die Zettelchen mit der flehenden Bitte zur Rücknahme der Wiedervereinigung in die Reste unserer Mauer stecken, es ein Habitus eines intelligenten Volks sei und in sofern gerne übernommen werden kann?
  • Sein Konkurrent hat´s erkannt: Lauthals motzt McBrain über die kriechenden Deutschen und die Fehlplanung von Barry, nicht auch noch in Deutschland die in US-Militärlazaretten liegenden GIs zu besuchen, sondern das ob des Afghanistan-Einsatzes siechende Deutsche Volk (meiner Meinung nach ist die Aussage „kriechende Deutsche“ sicher nur ein Übersetzungsproblem).
    Bei so viel Leid sollte man aber doch nicht die Amtsantrittsrede als Präsident der verunreinigten Vereinigten Staaten vorab veröffentlichen?
  • Zu guter Letzt ist nun aber auch noch der echte Zettel aufgetaucht. Komfortablerweise habe ich ihn schonmal ins Deutsche übersetzt:

    - Bitte: Lass McCain in Pommes ersticken: Ronald McDonald wird nie Präsident!
    - Bitte: Lass Hillary niemals auf die Idee kommen, ich könne der vizepräsidentale Praktikant sein!
    - Bitte: Gib mir die Adresse von Jacko´s Schönheitschirurgen, damit ich meine Weißheit erhalte
    - Danke: Dass mir Angy Mörkl erklärt hat, wo dieses Afghanistan eigentlich liegt

Welcome, Mr. President! :-D

Bei allem Sarkasmus: Es ist unsäglich! Dass irgendjemand die Dreistigkeit und Pietätlosigkeit besitzt, ein Gebet (und nichts anderes ist der gestohlene Zettel) zu entwenden und es sich fürstlich entlohnen zu lassen, ist das eine. Dass es aber eine Zeitung gibt, die das kauft und veröffentlicht, ist für mich ein Trauerspiel. Pressefreiheit hin oder her, es müssen Grenzen gesetzt werden. Und by the way: All die scheinheiligen Geiferer, die sich darüber ereifern, dass so etwas geschehen kann, und dann selber den Zettel in voller Lesbarkeit abbilden, sind nicht besser!!!


Amazon-Verwirrungen, Teil II

Juli 25, 2008

Ich gewöhne mich daran, dass eine Blu-Ray von Amazon heutzutage nominell per Spedition für Grossgeräte ausgeliefert wird. Zumal das nur der Inhalt der Versandmail ist, aber nicht Realität, die Sendung kommt trotzdem per DHL.

Für den Geburtstag meines Sohnes hatte ich schon vor dem Urlaub Guitar Hero für den Nintendo DS bestellt (BTW: mir für meinen Geburtstag auch, und der Kollege Wenz kann sich das Schwärmen von seiner Wii-Version damit schenken… :-D ). Während des Urlaubs kam dann die Versandnachricht, die ich zur Kenntnis genommen, aber nicht wirklich gelesen hatte. Warum aber das Paket (dringend wegen des nahenden Geburtstages erwartet) aber dann nicht da war, wunderte mich… bis ich die Mail genauer las:

Guten Tag,

unser Logistikzentrum hat den unten stehenden Artikel verschickt!

Unser Hinweis:

Sie koennen Ihr Kundenkonto jederzeit ueber „Mein Konto“
http://www.amazon.de/mein-konto einsehen und verwalten.

Ihre Bestellnummer 303-0615625-2071532 (eingegangen 18-Juni-2008)
———————————————————————
Bestellt  Titel                          Preis  Versandt   Zwischen-
                                                            summe
———————————————————————
Amazon.de Artikel (Verkäufer: Amazon EU S.a.r.L.):

   1     Guitar Hero: On Tour           EUR 41,06      1  EUR 41,06

Versendet mit DHL Identitätsprüfung 18

———————————————————————
                               Zwischensumme ohne USt:  EUR 34,50
                                 Porto und Verpackung:  EUR 0,00
                                         Umsatzsteuer:  EUR 6,56
                                      EB Gutschein eingelöst EUR 0,00

                                 Endbetrag inkl. USt.:  EUR 41,06

Die Sendung geht an:
    [...]

Der Versand erfolgt ueber: DHL Identitätsprüfung 18.

Hallo?! Identitätsprüfung? Bei einem Spiel, das nicht mal eine Altersfreigabe braucht? Gehts noch?! Und in diesem Fall meinen sie es sogar ernst (was dazu führt, dass das Paket eben nicht in die Packstation oder bei Nachbarn eingeliefert wird!).


Urlaubsimpressionen

Juli 25, 2008

Tja, wieder da. Freut Ihr Euch? Schön… :-D

Zwei Wochen Dauersonne, strahlend blauer Himmel, gutes Essen, einen erfrischenden Pool… hach, war das schön! Auch wenn ich das erste Mal seit Jahren diesen „Jetzt kanns auch wieder nach Hause gehen“-Effekt hatte, ein Zeichen, dass die Erholung wirklich eingetreten ist.

Was war erwähnenswert? Vielleicht das Erdbeben (60 Kilometer vor Rhodos mit einer Stärke von 6.3): Morgens wacht man unvermittelt auf und fühlt sich wie ein Martini: Geschüttelt, nicht gerührt. Die Verwerfungen interner Art resultierten dann allerdings nicht aus dem Erdbeben selbst, sondern aus meiner direkten Frage: „Was machst Du?!“ an die bEva. Was kann ich dafür, dass es sich so anfühlte, als würde sie auf der anderen Seite der Matratze Samba tanzen?! :-D

Ach ja… da waren sie noch, die Fleisch gewordenen Vorurteile gegen andere Völker im Urlaub… „Tourassismus“ quasi. Ich bin ein Feind von Pauschalierungen, wirklich, aber manchmal scheint da kein Weg dran vorbei zu führen: „Die Engländer“. Zumindest im Urlaub erwecken sie bei mir seit Jahren ein konsistentes Bild: Sonnenbrandresistent (interessant an den verschiedenen, übereinander liegenden geröteten Ebenenen zu erkennen, dass erst ein Bikini, dann ein Badeanzug und dann ein Girlie getragen wurden) und Alkoholverliebt. Ob nun (in einer 4-Sterne-Anlage gehobeneren Niveaus, wohlbemerkt!) der Morgen an der Poolbar schon mit einem „One Gin Tonic, two Bacardi-Cola“ beginnt, mittags die halbe Flasche Sekt beim Öffnen auf die Liege des Nachbarn, die andere Hälfte auf Ex in den Hals gekippt wird oder der Nachmittag mit einem Nottransport aus der Sonne heraus beschlossen wird, irgendwie ist der Eindruck nicht der positivste.

Und dann geht man an den Kinderpool, in dem ein netter, gebräunter älterer Herr mit seinen beiden Enkeln (die Kleine im Rosa UV-Anzug, der kleine im blauen) spielt… hochschaut und in breitem Oxford-Englisch fragt „How old is your son?“. Hmmmh… Ausnahmen? Regel?


Urlaub…

Juli 4, 2008

… ich weiss jetzt schon, dass der Kollege Samaschke ratschen wird, macht mir aber nix… ich bin weg. Nicht auf dem Jakobsweg (wie HaPe Kerkeling in seinem wirklich lesenswerten Buch), sondern auf Rhodos… in der Sonne… am Strand… der Poolbar… :-D


Probleme mit A2DP bei Windows Mobile 6.1

Juli 4, 2008

… gibt es eigentlich nicht… zumindest, wenn man der Google-Suche glauben darf. Trotzdem hatte ich bei meinem HTC s100 Headset und sowohl meinem HTX KAiser/TyTN II als auch meinem HTC Touch Diamond (beide mit WM 6.1) das Problem, dass der eigentlich hochauflösende Stereoklang nur auf einer Seite kam. Kleinster gemeinsamer Nenner beider Geräte: WM6.1, und beim einem WM5 MDA Pro funktioniert die Stereowiedergabe einwandfrei.

Leider aber gab es keinerlei Lösungen für dieses Problem, eigentlich ein Indiz dafür, dass es gar nicht existiert. Nach einem Hardreset dann die viel zu offensichtliche Lösung: Auf beiden Geräten setze ich den CommMgr ein, ein kleines Tool, das gesteuert durch Kalender oder Funkzellen Profile setzt… und unter anderem auch den BT-Sender steuert… offensichtlich aber unter Verlust des A2DP-Profils. Beim einen ein Hardreset, beim anderen die Deinstallation, und die Musik ist wieder über Bluetooth und in Stereo… :-)


Test des HTC Touch Diamond online

Juli 2, 2008

Nach meiner Ankündigung und der offensichtlich verbreiteten Ansicht „der Erle hat den garantiert schon“ ist meine Mailbox vor Anfragen geplatzt. Bitteschön, da ist er, der Test des HTC Touch Diamond. Und selten hat mir einer so viel Spass gemacht!

Der Kollege Samaschke schreibt es ja schon: Im Vergleich zum iPhone 1.x hat HTC einen meilenweiten Vorsprung herausgearbeitet. Und genau dieser Vergleich führt zu einer Menge an Diskussionen: Warum wird immer wieder das iPhone als Masstab herangezogen? Auch ich selbst, der eigentlich immer die Meinung vertritt, man solle Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, hatte ja im November 2007 dem Druck nachgegeben und einen Vergleich Windows Mobile/iPhone geschrieben… mit dem Ergebnis, dass funktional WM überlegen ist, haptisch/vom Bedienkomfort her aber das iPhone durchaus seine Stärken hat.

Aus meiner Sicht zeigt sich hier eine eklatante Schwäche der Windows Mobile-Plattform. Keine funktionale, sondern eine der Außendarstellung: Apple als Hersteller des Endgerätes und gleichzeitiger Entwickler des Betriebssystemes wirbt in eigener Sache und aus eigenem Interesse für die Geräte. Wer Printmedien, Fernsehen und das Internet auch nur sporadisch als Informationsquelle verwendet, der hat keine Chance, das iPhone nicht zu kennen.

Microsoft auf der anderen Seite leidet an seiner eigenen Rolle als reiner „Softwarelieferant“. Was im Zusammenhang mit PCs eher unproblematisch ist, wird der mobilen Plattform zum Verhängnis: Die Netzbetreiber bzw. Hersteller passen die „Basis-Version“ von Windows Mobile an die Geräte an, und dann läuft ein Gerät in einen Lebenszyklus wie ein jedes Mobiltelefon: Es wird auf der Webseite gelistet, in den Geschäften verkauft, beworben wird aber die Kernkompetenz: Das Netz. Und in der Summe (und ob der geringen Margen der Hardware, die quasi nur als Vehikel für die Erzeugung von Netz-Volumen eingesetzt wird) ist es dem Netzbetreiber – zumindest scheint es so – herzlich egal, mit welchem Endgerät der Endkunde telefoniert oder surft. Ja sogar im Gegenteil: je „standardisierter“ ein Telefon ist, desto einfacher ist der Support: „Kennt man ein Nokia, dann kennt man alle.“

Was viele aber nicht beachten: Das iPhone ist trotz seines Hypes nicht der Megaseller geworden: Die Bindung an T-Mobile, das verschrobene Tarifmodell, die Unwilligkeit von Apple, das Gerät zu öffnen, all das hat die Laune der potentiellen Anwender gehörig verhagelt. Dazu noch die allgemeine Konsumschwäche genommen spricht jeder darüber, nur wenige aber nutzen es.

Mit dem HTC Touch Diamond ist endlich einmal ein Gerät auf dem Markt, dass innovativ ist, das schick und leistungsfähig zugleich ist. Auch wenn sich der Windows Mobile- oder gar Microsoft-Hasser schwer vom Gegenteil überzeugen lassen wird, der Otto-Normalverbraucher mit einer durchschnittlichen Technik-Affinität wäre begeistert … wenn er davon wüsste.

Liebe Microsoft-Marketing-Strategen: tut was! Schaltet Anzeigen, dreht Werbeclips, bombardiert die nach Perfektion lechzende Mitwelt mit der Nachricht, dass es Alternativen zum iPhone gibt und das auch die mobile Version von Windows Komfort und Bedienspass bietet!


HTC Touch Diamond – Der iPhone-Killer!

Juli 1, 2008

Man beachte: Ausrufezeichen statt Fragezeichen! Nach drei intensiven Tagen mit dem Touch Diamond, Erfahrungen mit iPOD Touch und iPhone, einer gehörigen Portion Eingangsskepsis und einem seit drei Tagen nicht weichen wollenden Grinsen im Gesicht steht mein Urteil fest: Der HTC Touch Diamond ist bei weitem und seit langer Zeit endlich mal wieder ein innovativer und riesigen Spass machender PDA, der auf Grund seiner vielen „Usability-Features“ (all die kleinen netten Dinge, die einfach die Bedienung angenehm machen) alles in den Schatten stellt, das bisher zu bekommen war.

Natürlich hat er auch Macken (bei hoher Speicherauslastung durch viele laufende Programme ist er nicht der Schnellste, manche Tastenbelegungen sind eher gewöhnungsbedürftig), aber das tritt in den Hintergrund, wenn man das Gesamtbild sieht.

Der Test folgt noch diese Woche auf der World of PPC!