Ende, aus, kein Applaus für ebay.

August 31, 2008

Ich habe die Nase voll. Ich fand den ganzen Gebühren-Dschungel bei ebay schon länger dreist. Angefangen habe ich damals noch bei alando, also noch vor der Übernahme durch ebay. Ohne Gebühren. Irgendwann dann mal Verkaufsgebühren, vollkommen verständlich. Dann kamen die Einstellgebühren dazu, eher weniger verständlich, aber noch zu verschmerzen… dann gingen beide Gebührensätze kontinuierlich nach oben. Nicht mehr verständlich, zumal Kundenservice und Ansprechverhalten bei Problemen (ich sag nur Käuferschutz… lächerlich!) immer schlechter wurden.

Gut, da sage ich mir noch: Angebot und Nachfrage, man muss es ja nicht nutzen, wenns einem zu teuer ist.

Dann kam die Geschichte mit dem „Kontonummer wird immer angegeben“: Man hat ein Abrechnungskonto, von dem die Gebühren abgehen.. und das wird denn einfach mal dem Käufer automatisch zur Verfügung gestellt. Hallo?! Ich möchte vielleicht erst einmal Kontakt zum Verkäufer haben und meine Kontoinformationen nicht blind dem nigerianischen Handyschieber veröffentlichen?

Der Gipfel aber – und der hat mich endgültig abgeschreckt – heute: Dass man als Verkäufer den Käufer nicht mehr neutral oder negativ bewerten kann, ist die eine Sache („Um Rachebewertungen auszuschliessen“… hah! und was mache ich mit Nichtzahlern und sonstigem Gesocks? Ignorieren? Klaaaar…!). Heute wollte ich einen Verkäufer neutral bewerten: Ware war gekommen (ein HDMI 4-fach Umschalter mit Fernbedienung), leider die Batterie der Fernbedienung leer. Sind zwar nur 2,50, aber das Gerät war offensichtlich benutzt (statt neu) und keine Rückmeldung zu bekommen. Was sagt ebay mir da? „Diesen Powerseller können Sie erst nach einer Woche neutral oder negativ bewerten“. Positiv wäre sofort gegangen… frei nach dem Motto: Wer unsere Gehälter zahlt, den hofieren und schützen wir…

Ja, spinnen die denn?! Danke, mir reichts. Amazon Marketplace ist ein deutlich angenehmerer, transparenterer und verlässicher „Marktplatz“.


Eigentlich gar nicht so ver“§$%t… :-)

August 30, 2008

Zweites Stück im Kasten, ohne technische Probleme. Dummerweise steht grad die Flasche selbstgebrannter Johannisbeerlikör mit Klarem auf dem Tisch … ooops … ich meld mich ab … :-D

Interesse an einem ganz rohen Mix des ersten? Zum Verständnis: Alle Spuren sind aufgenommen und grob in ein Lautstärkeverhältnis gesetzt, weder Effekte noch Feinabstimmung sind vorgenommen, das passiert im Nachgang.

Tracks of my Tears Rough Mix


(knock knock knock) nur ein teilverf§$%es Wochende… :-)

August 30, 2008

Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an meine goldenen Erfahrungen des letzten Musik-Wochenendes… wo eigentlich alles schief ging, was schiefgehen konnte. Naja… fast ein halbes Jahr hat es gedauert, bist sich die nächste Gelegenheit ergab. Lange geplant, abgestimmt, und scheinbar schon wieder „haunted“: Erst mein grosser Sohn mit Erkältung (potentielle Gefahr meiner Stimme), dann meine Frau Magen/Darm (potentielle Gefahr … okay, denkt es Euch … :-D ), dann einen Abend vorher der Rechner, der Monate lang keine Mucken machte, wieder mit Problemen…  und dann, als ich endlich hier war, wieder der vermaledeite Effekt auf der Stimme.

Ich sag´s Euch, ich hatte die Autoschlüssel schon wieder in der Hand. Strukturiert aber dann die Erklärungen und Lösungen:

Erster Rechner: Im Ar… gen.
Zweiter Rechner: mit aktualisiertem Treiber des EDIROL lammfromm und ohne Latenzen und Zicken.
Effekt auf der Stimme: Studiomikro im Ar… gen… kein Problem, da ich mein Sennheiser ew100 eh dabei hatte.

Wir sind auf dem richtigen Weg… :-D


nachmitternachtsbuchschreibmüdigkeit

August 27, 2008

Sollte man ins Bett gehen, wenn man gerade noch beschreibt, dass man die MAC-Adresse des iPhones in die Filtertabelle des Routers eintragen muss (weil das Gerät sonst nicht zugelassen ist), und dann sich fünf Minuten wundert, warum man das iPhone nicht ins WLAN bekommt, obwohl die WPA-Passphrase stimmt? Ihr ahnt es schon: Die MAC-Adresse war nicht eingetragen in meinem LANCOM-Router… :-(

Antwort auf die Eingangsfrage: Ja, man sollte… mach ich jetzt auch. Schlaft gut…


Konter des Tages

August 26, 2008

Ich bin bekannt für meine Schnodderschnauze. Auch wenn ich darauf bestehe, nur Kollegen einen fiesen Spruch mitzugeben, die es auch abkönnen, und auch wenn ich selber gut einstecken kann (sagen sie das nicht alle? Stimmt aber!!! :-D ) gibt es Situationen, in denen auch ich schallend lachend anerkennen muss, dass jemand mich ausgekontert hat.

Die Situation: Ein Meetingraum, ein relativ trockener Workshop und eine mittelaltejung gebliebene Kollegin, die als Ausdruck des Verständnisses einer Erklärung sagt „Erinnere ich mich aus meinem gerade abgeschlossenen Studium noch dran.“ Ich konnte es mir nicht verkneifen, „Da hast Du aber lange gebraucht…“ zu lästern. Soweit nicht mal besonders witzig.

Die Kollegin nimmt eine Glas-Wasserflasche und holt aus, worauf ich sage „Das lohnt sich nicht, da ist Pfand drauf!“.

Die Kollegin neben ihr langt in die Hosentasche und versetzt: „Mach ruhig, die Flasche zahle ich!“

Der gesamte Raum hat sich gute 5 Minuten vor Lachen nicht mehr einbekommen… :-D


Windows Mobile und die Touch-Bedienung des iPhones

August 25, 2008

Auch wenn der Vergleich in vielen Bereichen mittlerweile angegriffen erscheint: Für viele Anwender ist das Apple iPhone das Maß aller Dinge, wenn es um die Bedienbarkeit eines mobilen Gerätes geht.

Dies liegt nicht nur, aber doch zu einem großen Teil daran, dass das Display des iPhones mit dem Finger ganz fein bedienbar ist. Versucht man eine ähnliche Genauigkeit mit einem Windows Mobile-Gerät zu erreichen, dann ist dies kaum möglich.

Ist also Apple technologisch so weit voraus, wie die Befürworter auf Grund dieser Tatsache behaupten?

Wie in vielen „Glaubenskriegen“, in denen es scheinbar nur eine „richtige“ Seite gibt, liegt die Antwort irgendwo dazwischen. Was selten betrachtet wird: Ein iPhone ist auf Grund der beim Display verwendeten Technik nicht über einen Stift bedienbar, feine, ganz genau gezielte Berührungen sind somit relativ schwierig, weil die Position des „angetippten“ Punktes quasi nur gemittelt werden kann.

Jetzt könnte man sagen, dass das relativ egal wäre, wenn man komplett auf eine Touch-Bedienung umstellen würde. Leider ist dies aber nicht möglich bzw. nicht realistisch, denn es gibt Märkte, die eine Stiftbedienung erfordern (vor allem im fernen Osten). Da bleibt nur die Lösung, das Beste aus der Situation zu machen und unter Beibehaltung der Stiftbedienbarkeit soviel Fingerbedienbarkeit wie eben möglich zu implementieren.

Vergleicht man beispielsweise den HTC Touch Diamond mit dem iPhone, dann fallen zwei Dinge ins Auge:

1.) Reaktion des Geräts:
Das iPhone reagiert sichtbar schneller und direkter auf die Gesten des Benutzers. Dies hat natürlich auch einen Hintergrund: Windows Mobile differenziert zwischen einem Tippen des Stiftes und einem „Anklicken“ mit dem Finger, einfach zu verdeutlichen an einem Beispiel: In einer Listendarstellung (ob nun im Windows Explorer oder im Internet Explorer/Opera) kann ein Streichen mit dem Finger zwei Funktionen haben: Zum einen kann der Anwender mehrere Einträge markieren wollen, vielleicht will er aber auch nur durch die Liste Rollen. Während Windows Mobile beides erlaubt, beschränkt sich das iPhone auf die Funktion des Rollens und kann natürlich direkter reagieren.

2.) Präzision:
Auch wieder an einem Beispiel: Findet man nach dem Tippen eines Textes eine Fehler und muss mitten in den Text hinein springen, um diesen zu korrigieren, dann funktioniert das bei einem Windows Mobile-Gerät mit dem Stift oder Fingernagel problemlos.  Beim iPhone drückt man den Finger aufs Display, erhält dann eine Lupe über den Textabschnitt und muss durch Druckverlagerung mit dem Finger den Cursor positionieren. Auch hier ist der Grund wieder die Technik: das iPhone nimmt die Berührung von Bereichen auf und kann keine  präzisen Positionsangaben weitermelden.
In der Summe gibt es Vor- und Nachteile für beide Bedienmodelle. Nach häufigen Wechseln zwischen iPhone und Windows Mobile-Gerät in den letzten Wochen stellen sich für mich genau zwei Faktoren heraus: Die Bedienung des iPhones ist intuitiver, weil es direkt und verzögerungslos reagiert… aber für viele Tätigkeiten ist es viel zu ungenau.

Windows Mobile wiederum punktet genau an der Stelle: Will ich einen Link aus einer Liste auswählen oder präzise im Text navigieren, dann ist Windows Mobile deutlich im Vorsprung… unterstützt aber trotzdem auch die Fingernavigation, spätestens seit TouchFLO 3D auch einer Form, die intuitiv ist und Spass macht.


… und nicht nur ich!

August 21, 2008

Langsam kann Apple einem ja wirklich leid tun. Das iPhone 2G bei weitem unter den erwarteten Verkaufszahlen zurückgeblieben, aber zumindest gut beleumundet, das 3G ein angeblicher Verkaufsschlager, aber bitter in der Kritik. Und eben nicht nur in meiner!

Das gerade veröffentlichte Update auf die Firmware-Version 2.0.2 war wohl ein Schuss in den Ofen: Probleme mit der Stabilität von UMTS-Verbindungen und Telefonaten sollten behoben werden, stattdessen berichten viele User von jetzt erst recht bestehenden Problemen. Ich hatte die Beschwerden gottseidank vorher gelesen und die Installation gar nicht erst durchgeführt.

Ich frage mich nur: Hat der allgemeine Schlendrian jetzt auch bei Apple Einzug gehalten, oder wie kann dieser massive Qualitätsverlust erklärt werden?!


Nase voll…

August 20, 2008

… vom iPhone. Depp wie ich bin hatte ich es gestern zwar in die Dock gestellt, aber das (sonst am PC steckende) USB-Kabel nicht drin gehabt. Konsequenz: Heute morgen voller Motivation das iPhone rausgenommen und in die Hemdtasche gesteckt… und erst unterwegs den roten Balken und die Warnung „Nur noch 10% Batterieladung“ gesehen. Danke!

In der Summe: Das iPhone hält gerade mal über einen Tag durch. Mit ausgeschaltetem WLAN, gestern gerade mal einer Viertelstunde Telefonie. Wer erzählte da grossmäulig was von „Akkulaufzeit drastisch gesteigert“? Hä?! :-(


Amazon-Verwirrungen, Teil III

August 20, 2008

Ich schätze Amazon. Vom Service her, von der Preisgestaltung, von der Reaktion auf Reklamationen. Punkt. Allerdings sind teilweise die Wege von Bestellungen – vorsichtig gesprochen – sonderbar.

Am Montag hatte ich den HP iPAQ 914C Business Messenger bestellt, zum im Vergleich zu anderen Online-Händlern günstigen Preis von 447,95. Lieferbarkeit:

Verfügbarkeit: Auf Lager. Verkauf und Versand durch Amazon.de.

Gestern Abend dann hatte ich kontrolliert, wie der Status ist, weil ich eben noch nicht die erwartete Versandbestätigung hatte. Als Liefertermin stand in meinem Konto „15. September bis 1. Oktober“. Hallo?

Eine Kontrolle des Artikels ergab eine Preissteigerung um fast 30 Euro, Lieferstatus:

Verfügbarkeit: Auf Lager. Verkauf und Versand durch Amazon.de.

Nun ist Amazon schnell dabei, Preise nach oben wie nach unten zu ändern, hält aber immer den (niedrigeren) Preis bei Bestellung ein bzw. senkt den Preis, wenn der Artikel beim Versand weniger kostet. Das konnte kein Faktor sein… warum wird er aber erst in 4-6 Wochen versendet? Kein Problem: Amazon hat einen hervorragenden Kundenservice, der (meist) schnell und problemorientiert antwortet. Schnell in diesem Fall ja, problemorientiert… lest selbst:

Es tut uns sehr Leid: Der gewünschte Artikel „Hewlett Packard IPAQ 914C BUSINESS MESSENGER Smartphone “ aus Ihrer Bestellung (Bestellnummer siehe Betreff) ist noch nicht bei uns eingetroffen.

Es besteht kein Grund zur Sorge. Sie bekommen den Artikel zum alten Preis EUR 447,95 von uns.

Darf ich nochmal rekapitulieren: Die ganze Zeit war der Lieferstatus:

Verfügbarkeit: Auf Lager. Verkauf und Versand durch Amazon.de.

Wie vertragen sich die Aussagen „Auf Lager“ und „noch nicht bei uns eingetroffen“? Heute morgen habe ich es dann telefonisch probiert, und bekam folgende Aussage:

Wie mit Ihnen besprochen, habe ich in unserem Versandzentrum nachgefragt und kann Ihnen Folgendes mitteilen:

Der Artikel „Hewlett Packard IPAQ 914C BUSINESS MESSENGER Smartphone“ ist zur Zeit nur bei unserem Logistikpartner auf Lager. Dieser versendet leider mit per Premium.

Meine Bitte an Sie ist daher folgende:

Aendern Sie bitte den Versand auf Standardversand. Dann kann der Logistikpartner die Ware umgehend an Sie versenden. Der Versand ueber Amazon.de kann erst wie angegeben in 4 – 6 Wochen erfolgen.

Hä? Wie vertragen sich denn die Aussagen „Versand duch Amazon.de“ und „nur bei unserem Logistikpartner…“? Wie auch immer: Versandart geändert, Liefertermin passt sich automatisch an. Hoffen wir mal, dass nicht mit dem Spediteur für Grossgeräte verschickt wird… :-)


Kommando zurück: Dock Connector des iPhone 3G

August 17, 2008

Och nee… es gibt Momente, an denen ich die Lust verliere. Ich hatte mehrfach positiv darüber geschrieben, dass Apple ja seit Urzeiten den Dock Connector, den Pfostenstecker unten am iPod/iPhone, nicht geändert hat. Hätte ich die Klappe gehalten: beim iPhone 3G hat Apple scheinbar gedacht, eine kleine Änderung würde den Kohl schon nicht fett machen.

Offensichtlich ist ein PIN anders belegt, denn alles mögliche an Zubehör (unter anderem, und das ist besonders ärgerlich, das Pioneer CD-IB100 II, das das Radio im Wagen meiner Frau die iPods/iPhones mit dem Radio verbindet) funktioniert zwar, das 3G verweigert aber das Laden. Ein iPod nano, das iPhone 2G, alle haben kein Problem… nur das 3G. Und das ebenfalls mit einem alten Netzteil und einem Harman Kardon Drive & Play.

Grrrrrrrrrr… :-(