Drei Notebooks, ein PC, vier virtuelle Maschinen und drei PDAs (sch… vier… den der bEva muss ich mir noch vornehmen) sind auf den neuen Exchange umgestellt und in Sync. Ich allerdings komplett out of Sync… nachdem ich gestern Abend mal wieder heute Morgen ins Bett bin, bin ich bürokompatibel im 06:15 wach geworden. Wuäääh…
Done…
Januar 31, 2009Scheiden tut weh…
Januar 30, 2009`… so eine ver%!§)$(% Decksk!“§%!
Ich versuche ja nun wirklich ein gewisses sprachliches Niveau zu halten und mich auch im Falle von persönlicher Angegrätztheit gewählt auszudrücken. Nach dreieinhalb Stunden Schlaf aber verweigere ich mich diesem hehren Anspruch an mich selbst. Sch“§($=! Ko“$!“§$%!!!
Jetzt geht´s mir besser…
Gestern abend, nach einem langen Tag im Büro, nach einigen Updates der Seite und – dank des „Baguette-Tags“ bei der bevorzugten Pizzeria – Vorfreude auf das Abendessen und die Couch stelle ich fest, dass ich vom Macbook nicht mehr ins Internet komme.
Nach einem Neustart, der Erkenntnis, dass auch mein Touch HD den Exchange nicht mehr erreicht und dem beglückenden Bewusstsein, dass es diesmal NICHT 1&1 sind, die das Problem über einen DSL-Ausfall verursachen, habe ich mich eben mal in den Keller gemacht. Der Server war an, allerdings auch per Remote Desktop nicht erreichbar… also habe ich ihn ausgeschaltet. Hätte ich das mal gelassen!!!
Der erste Einschaltversuch zeigte ungefähr so viel Wirkung wie Konjunkturpaket 1 und 2 zusammen, nämlich nullkommakeine. Auch zwei und drei nicht, plötzlich geht der Server an. Yippeeeeh! Auf dem Weg nach oben (an den mittlerweile angekommenen Baguettes und einer verständnisvollen, aber hungrigen bEva vorbei) stelle ich fest, dass ich den Server nicht pingen kann. Gehe wieder runter, Server aus. Gleiches Spiel wie beim ersten, zweiten und dritten Versuch, irgendwann kommt er… und fährt komplett hoch. Alle Rechner kommen ins Netz, der Exchange ist da. Und ich Idiot gehe nochmal in den Keller, um den Rest des Chaos aufzuräumen… und stehe ohnmächtig daneben, als eine kleine Stichflamme aus dem Netzteil den Raum mit einem faden Geruch nach verbrannten Schuhsohlen und begrabenen Hoffnungen auf einen ruhigen Abend erfüllt. Sicherung raus, Server tot. R.I.P.
Der einzige Grund, warum ich in solchen Situationen nicht mit dem 20 Kilo-Fäustel auf meine Hardware losgehe, ist die Gewissheit, dass in all der Sch… das Schicksal immer noch eine kleine Münze versteckt. Und in diesem Fall war es mein lieber, alter Freund und MVP-Kollege Joe, der damals den Server eingerichtet hatte und wider Erwartung nicht in der Weltgeschichte für Spielberg unterwegs, sondern brav zuhause in Krefeld im Bett war… oder besser: 10 Minuten nach meinem Hilferuf nicht mehr in selbigem, sondern in meinem Keller. DANKE, mein Freund!!!
Vier Stunden später ist der !§$%“§$-Server abgebaut, die Platte in einem externen Gehäuse lauffähig, DHCP und DNS liegen nicht mehr auf dem Server, sondern wieder im Router, VOIP war (wider meiner Befürchtung) sowieso autark vom Server, und alle Exchange-Postfächer sind auf einen anderen Server umgezogen. Alle mobilen Geräte haben das neue Zertifikat und sind auf den neuen Server umgestellt… die Kerndinge waren um 02:30 abgeschlossen.
Was bleibt ist die Aufgabe, alle virtuellen und physischen Maschinen aus der (dank abgerauchtem Domänencontroller nicht mehr vorhandenen) Domäne zu holen und in der Folge alle Profile entsprechen zu mirgrieren. Schönes Wochenende…
Android und das T-Mobile G1
Januar 29, 2009Positiv gesehen: HTC hat mit dem HTC Dream ein neues Gerät auf dem Markt, das von T-Mobile vermarktet wird. Nein, kein MDA. Ein G1. Und nein, kein Windows Mobile. Android hat´s drauf. Ein „Googlefon“ halt. Wo der negative Punkt bleibt? Habt Ihr den letzten Satz nicht gelesen?
Im Ernst: ich bin nun bekennender Gadget- und Mobility-Junkie (neudeutsch für vollkommen kritiklos sein Geld für mobile Spielzeuge Rauschmeissender… zumindest nach Definition der bEva), aber das G1 ist eines der Gerät, die mich so nullkommagarnix reizen, dass ich es kaum ausdrücken kann.
Bitte kommt mir nun nicht mit „Pah, mal über den Tellerrand schauen!“. Das tue ich erwiesenermassen sowohl mit dem iPhone als auch mit dem Macbook Air und bin gerade bei letzterem mehr als begeistert. Während der Kollege Samaschke bereits rumstrunzt, dass er das G1 schon hat (und mir heimlich bei meiner Kritik zustimmt, das kann er aber natürlich nicht zugeben), hier meine Abneigungsgründe nach einer halben Stunde „spielen“:
1.) Das G1 ist schwer und dick, sowohl im Vergleich zum iPhone (dessen Konkurrent es erklärtermassen sein soll) als auch im Vergleich zu diversen Windows Mobile-Geräten. Designmässig hat sich HTC offensichtlich eine Simulation „Was passiert, wenn ich einen Nintendo DS mit einem Palm Pro paare?“ programmieren lassen und diese direkt in die Fertigung gegeben. Unschön, im wahrsten Sinne des Wortes.
2.) Das G1 bietet keine Outlook, keine Exchange-Anbindung. Letzteres – so unwichtig es auch für den normalen Anwender sein mag - hat selbst das iPhone hinbekommen, und für den Business-Anwender (der ja nun alleine durch die integrierte Tastatur zur Zielgruppe zählt) ist das nahezu ein KO-Argument. Gut, greift man halt zum Kabel… was auch nicht weiterhilft, denn eine Ourlook-Anbindung hat man auch nicht. Da färbt der Microsoft-Boykott gleich ganz herb auf ein Produkt ab! Was geht (und hier offenbart sich einmal mehr die Rolle von Android als Trohanisches Pferd) ist der direkte Abgleich mit den Google-Services. Aber bitte: Wer will das denn? vor allem, wenn…
3.) … der Anbieter des Gerätes gleich der grössten Datenkrake der Neuzeit ist. Nein, ich glaube nicht, dass Kennedy von Aliens getötet wurde und auch nicht, dass in Area 51 wirklich Ausserirdische gelagert werden, aber mit ganz gesundem Menschenverstand: Wie viel Daten will ich konzentriert von mir an einen Anbieter preisgeben? meine persönlichen Kontakte und Termine (Google Calendar und Google Contacts), das Surfverhalten (Google Chrome), die Position (durch den integrierten GPS-Empfänger und Google Maps) und natürlich das Telefonieverhalten (durch das Telefon des G1). Ich will nicht schon wieder die Lanze für Microsoft brechen, aber dem Redmonder Riesen unterstellt man immer wieder, dass er ja so viele Daten zur Verfügung hat, dass man sich in Acht nehmen muss, und Google sammelt munter weiter. Ganz ehrlich: Ohne Verschwörungsfanatiker zu sein, da wird selbst mir unwohl!
Tests sind sich vom Grundsatz her über zwei Dinge relativ einig: das Dämpfen der Euphorie für das G1 und die leise Hoffnung, dass mit einem G2 oder G3 dann vielleicht doch ein Gerät kommen könnte, dass zu mehr Begeisterung Anlass gibt. Und solange kann ich mich tatsächlich noch beherrschen…
You gimme fever…
Januar 27, 2009… ich musste es ja mitnehmen. Nachdem in der Firma die Hälfte der Kollegen siecht und zuhause der Kleine gerade sein Fieber hinter sich hat, musste ich am Wochenende dann auch zugreifen. Gestern gings schon, heute ist das Fieber endlich weg. Trotzdem habe ich mich entschieden, noch zuhause zu bleiben und damit unter anderem auch das Edguy-Konzert in Oberhausen dran zu geben.
Problem nur: Ich hatte die Karten für zwei Kollegen und mich… und irgendwie mussten die dann zumindest zu ihren Empfängern. Also die bEva ganz lieb gebeten und bestochen, dass sie heute morgen eben ins Büro fährt und die Karten übergibt. Hat sie auch… nur, damit ich eine Stunde danach folgende Mail bekomme:
Sehr geehrter Herr Erle,
wir, die CTS EVENTIM AG als Ihre Vorverkaufsstelle, haben Ihnen im Namen und auf Rechnung des Veranstalters Eintrittskarten für nachfolgende Veranstaltung verkauft:
* EDGUY in OBERHAUSEN, Turbinenhalle, 27.01.2009 19:00
Vom Veranstalter wurde uns nun mitgeteilt, dass die Veranstaltung verlegt wurde und jetzt folgendermaßen stattfinden wird:
* NEU:
Edguy in Oberhausen, Turbinenhalle, 12.02.2009 19:00
Autsch… Ich bin mir nur nicht sicher, ob sich der Zorn der bEva für die Stunde Autofahrt gegen mich, Edguy oder Eventim richten wird…
Und wie das Leben so spielt: Die Verschiebung wird durch eine Grippe (!!!) von Edguys Sänger Tobias Sammet verursacht. Ich bin unschuldig, echt!!!
Kind mit WLAN-Anschluss
Januar 24, 2009Wie auch immer: Mein Kleiner hat ohne Frage einen Online-Anschluss. Kann nicht anders sein. Gestern habe ich noch gepostet, dass er uns die Nächte arg kurz gemacht hat, da schäft er heute Morgen bis halb Neun. Muss er im Blog gelesen haben…. Danke, kleiner Mann…
Gäääääähn…
Januar 23, 2009Ei em sorry.
Ich bin im Moment unbloggbar… das liegt vor allem daran, dass mein Kleiner gerade eine Fieberattacke überstanden hat. Er selbst war für bis zu 40.5 Grad Fieber wirklich lieb und gut drauf, aber natürlich extrem liebesbedürftig. Und natürlich hat das dazu geführt, dass die Nächte aus separiertem Stundenschlaf bestanden. Und die bEva und ich – gelinde gesagt – im Popöchen sind…
CU soon…
Hurra…
Januar 19, 2009… auch nach neuen Einreisebedingungen darf ich einreisen…
| Genehmigung erteilt | |
| Ihnen wurde eine Reisegenehmigung erteilt, und Sie sind nun berechtigt, im Rahmen des Programms für visumfreies Reisen (Visa Waiver Program) in die Vereinigten Staaten zu reisen. Diese Antwort garantiert Ihnen nicht die Einreise in die Vereinigten Staaten; ein Zoll- und Grenzschutzbeamter an einer Einreisestelle fällt hierüber die endgültige Entscheidung. | |
Geschichten, die das Leben schreibt…
Januar 19, 2009… sind manchmal so genial, dass man keine Geschichten braucht.
Ich hatte mir heute den Tag frei genommen, um endlich mal wieder ein ruhiges langes Wochenende zu haben. Auch wenn das durch ungeplanten Verwandtenbesuch, einen Fieberanfall meines Kleinen und andere Faktoren ins Wasser gefallen war, hatte der freie Tag heute zumindestens zwei Vorteile: Ich konnte zum Bürgerbüro, endlich meinen biometrischen Pass abholen, und ich konnte (oder musste?) zum Zoll, meinen Quickertek Macbook Air-Akku (*) abholen.
Der Zoll… Wann immer ein Lieferant etwas per US-Bundespost (USPS) schickt, dann weiss ich schon genau: Tage nach der Ankunft des Paketes in Deutschland kommt ein zerfledderter DHL-Umschlag mit einem schlecht kopierten, handgeschriebenen grünen Zettel … und die bEva bekommt Schaum vor den Mund. Schliesslich kann ich nicht zwischen 0800 und 1500 nach Uerdingen in den Hafen, und so trifft es immer mal wieder sie. 10 Beamte arbeiten Verzollungen vom Hafen ab, einer kümmert sich um die Pakete. Und man glaube ja nicht, dass der mal unterstützt wird. So dauert es meist zwischen einer und anderthalb Stunden, bis man im die Einfuhrumsatzsteuer ärmer mit seinem Paket unter dem Arm das Zollamt verlässt.
Als ich nach Hause komme und auspacke, befindet sich der Akku in eben jenem Umschlag, in dem Steve Jobs damals das Macbook Air präsentiert hat, mit einem fetten roten Stempel „What Steve forgot…“. Die Geschichte dahinter hatte ich der bEva dann eben kurz umrissen.
Nun spielen wir gerade zu viert Trivial Pursuit Choice, das auf Grund seiner Online-Anbindung sehr aktuelle Fragen hat. Ich kann nix dafür: Oft bin ich sehr schnell mit allen sechs Steinen versehen auf dem Weg zur letzten Frage (die ja auf dem Feld in der Mitte und mit einer von den anderen Mitspielern frei wählbaren Kategorie gestellt wird)… so auch dieses Mal. Die bEva meckert leise in sich hinein, sucht mit dem Grossen die Kategorie aus, wählt sie an und… fällt prustend vor Lachen in sich zusammen.
Was ist passiert? Ganz einfach: Die Frage lautete „Welches Notebook wurde in der Werbung aus einem Briefumschlag gezogen?“ Ahnt Ihr die Antwort?
Das dürfte das erste Mal gewesen sein, dass die bEva mir zugestanden hat, dass mein Sieg bei dieser letzten Frage verdient war…
(*) Das Macbook Air hat einen integrierten, fest verbauten Akku. Das ist vor allem in sofern blöd, weil man die Laufzeit somit nicht verlängern kann, indem man einen Wechselakku mitnimmt. Die geringe Bauhöhe des Gerätes hat offensichtlich ihren Preis… Quickertek bieten einen externen Akku an, der ungefähr so gross wie das Superdrive ist, mit einem separaten Netzteil geladen wird und 6 bis 10 zusätzliche Stunden zusätzliche Laufzeit bietet. Das Problem mit dem per Patent geschützten Anschlussstecker des Netzteiles umgehen Quickertek, indem sie entweder ein neues Originalnetzteil modifizieren oder aber ein eingesandtes des Kunden bearbeiten. Diese Modifikation besteht rein darin, am Kabel einen Stecker und eine Buchse anzubringen, sodass man den Ladestecker des Netzteiles abnehmen und an den Akku anbringen kann. Funktioniert prima, und dadurch, dass das Netzteil voll funktional ist, hat man gleich noch ein Ersatznetzteil. Heftig allerdings der Preis: Inkl. Versand und Steuern kommt man bei ca. EUR 450,- an.
Grrr… wenn es gerade nicht passt
Januar 18, 2009… dann stellt sich die Technik gegen einen.
Okay, es war knapp, um 17:25 in den Keller zu gehen und den Beamer samt DVB-T-Empfänger anzumachen, wenn das Handballspiel um 17:30 anfängt…. obwohl ich gestern abend noch das erste Spiel unten angeschaut hatte. Nun ist heute das Wetter für die Tonne, der DVB-T-Empfang daher grenzwertig. Das führt im Keller dann dazu (mit der Antenne auf der Veranda, wohlbemerkt!), dass der Ton wegbleibt.
Kein Problem: die XBOX 360 ist als Media Center-Extender eingerichtet, zapfe ich einfach die an…. DENKSTE! Als die XBOX den PC nicht erreichen konnte, fiel mir ein, dass das Media Center auf dem PC sich mittags aufgehängt hatte… war mir aber nicht so wichtig, dass ich neu gestartet hätte.
Kein Problem, eben den PC neu gestartet (wobei „kein Problem“ eher relativ ist… der PC unterm Dach und die XBOX im Keller, andere zahlen für ein solches Fitnessprogramm richtig Geld). Nur: es klappte immer noch nicht. Da fiel mir dann ein, dass ich gerade vor einigen Wochen (und nach der letzten Nutzung des Media Centers) die XBOX-Firmware upgedated hatte… und damit die Zuweisung gelöscht.
Grrrrrrr!!! Ich hab mich dann in den Regen gestellt und die Antenne wieder neu positioniert. Zumindest habe ich die ersten grausamen Minuten des Spiels verpasst…
Verschlagenes kleines Biest!
Januar 18, 2009Freitag Morgen. Die bEva erwartet eine Freundin zum Frühstück. Nachdem der Kleine (wie in der letzten Zeit fast immer) bereits um kurz vor Sieben seine erste Flasche wollte, war Platz, mit dem zweiten Frühstück noch zu warten, bis besagte Freundin ankam.
Dann entsponn sich folgender Dialog:
Niklas: „Frühstück, Mama?!“
bEva: „Wir warten noch, bis Claudia kommt. Dann gibt es Frühstück!“
Fünf Minuten später:
Niklas (mit seinem Spielzeug-Handy in der Hand): „Mama? Claudia angerufen!“
bEva: „Und, was wollte sie?“
Niklas: „Kommt nicht. Frühstück?!“
Mit knapp über zwei Jahren schon so kombiniert zu denken, ist faszinierend. Trotzdem: Siehe Überschrift!
Verfasst von worldofppc
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