Urlaubsreif? Was auch immer…

Juni 30, 2009

Grrr… Ich will nicht mehr. Ich hab die Nase voll. Im Moment habe ich vermehrt das Gefühl, dass alle mich ärgern wollen. Und: Ob sie´s nun wollen oder nicht: Sie tun es!

Kollektives Klimakterium, gemeinsames Rumprollen, ein Stakkato aus Hirnblähungen… was wollen die alle von mir?!?

Drei Tage und der Rest von heute… dann sollen sie sich alle mal selbst…


Flohmarktimpressionen

Juni 28, 2009

Ich bin ja ein Freund der Flohmärkte. Zum einen ist ein guter Teil meiner „Die Geschichte von Windows Mobile“-Vitrine dadurch gefüllt worden, zum anderen kann man neben der Neuware auch mal das eine oder andere Schnäppchen machen.

Lieblingsfunktion für mich aber: Die kostenlosen Sozialstudien… die Artikulation unterschiedlicher sozialer Schichten zu- und gegeneinander… herrlich! Zwei Beispiele heute:

„Ey, Frollein, fängst Du jetzt nich an mir misch zu diskatieren!“

(Frollein war geschätzte 50 Jahre alt und hey, mit Disch bestimmt nisch!)

Highlight der Dialog hinter mir:

„Das mit Deinem BH ist ja klasse…  Sizereducer und so.“

„Mhhhhm, hab ich gekauft und passte“.

„Hab ich gleich gesehen. Sehen deutlich kleiner aus! Welche Farbe denn?“

„Schwarz, in Weiss hätt ich ihn aber auch genommen.“

Ich habe mich beherrscht, mich umzudrehen… wurde dann aber – ob eines „Ichguckmalschnellhier“-Anfalls der bEva – überholt. Und das Bild des Brauereipferdar… err… birnenförmigen Körpers vor mir, meine Vorstellungskraft und die Wortfetzen des Dialoges oben verursachen mir schon Tag-Albträume… :-D


Bitte, liebe Presse…

Juni 26, 2009

… haltet doch einfach das Maul. Eure Verlogenheit widert mich an, Euer Mitgefühl, Eure nölige Betroffenheit verursacht mir Sodbrennen.

Jahrelang war Michael Jackson für Euch der Arsch vom Dienst, der Pädo auf seiner Ranch, die Weissnudel, der lächerliche Wicht. Und da kann man sich sicherlich streiten oder – zumindest teilweise – mitlästern. Jetzt ist er tot… und Ihr alle seht die schnelle Story, das medienwirksame, auflagenfördernde Thema. Meinethalben auch die erzwungene Notwendigkeit, mit der Meute zu weinen. Aber das ändert nix an der Nervigkeit.

Offen gestanden geht es mir am Arsch vorbei ist mir Michael Jackson´s Tod – abgesehen davon, dass der Tod eines Menschen immer für irgendjemanden den Verlust eines geliebten Menschen und damit Schmerz und Trauer bedeutet – relativ egal. Aber ich habe die Nase davon voll, mir das Mittrauern aufoktruieren zu lassen, durch Sondersendungen, durch Leitartikel, Playlists…

Ganz ehrlich: Tot oder nicht tot: Seine Musik macht es nicht besser… Ruhe in Frieden, Michael J., aber bitte: RUHE!!!

Und, liebe Zensursula: Ob des Pädo-Hintergrunds: Wie wäre es denn mit einer Sperre für alle Seiten, die sich mit ihm beschäftigen?! :-D


Das getauschte iPhone 3GS

Juni 26, 2009

Sorry für die späte Rückmeldung… im Moment geht alles drunter und drüber und die Urlaubsvorbereitungen kosten weitere Zeit.

Im grossen und ganzen hat Apple ganze Arbeit geleistet. Nach dem ich unter der 01805/009433, der offiziellen iPhone-Hotline von Apple, angerufen hatte und mein Problem gemeldet hatte, gab man mir zwei Lösungen: Kostenlos Abholung des Gerätes am nächsten Tag und Lieferung eines neuen wenige Tage später oder direkter Austausch am kommenden Tag, dann für EUR 29.95 „UPS Express-Pauschale“. Keine Frage, welche Version ich genommen habe, oder? :-)

Abends kamen dann zwei Trackingnummern, am kommenden Morgen konnte ich schon nachvollziehen, dass das Austauschgerät in der Auslieferung war. Also ins Büro, alle Kollegen wuschig gemacht und Telefonnummern hinterlassen.

Irgendwann (nach zwei taktisch ungeschickten Angerufen in Sitzungen wegen anderer Themen) dann der Anruf der Poststelle: „Dein Paket ist jetzt da… aber die wollte nichts mitnehmen?!“ Mein erster Gedanke war „Mist, die hat nur eine Rücksendeschale dagelassen!“, war aber nicht. Ein nagelneues iPhone stand da, plus eine Rücksendebox plus Anleitung.

Einziges Manko: Ein weisses hatte ich gekauft, ein schwarzes kam… was anhand der identifikation mit der Seriennummer eigentlich nicht passieren dürfte. Ich allerdings war nicht mal unglücklich: „Weisses iPhone“ heisst weisse Rückenschale, schwarze Front… relativ unsinnig.

Empfehlung also: Bei einem defekten iPhone keinesfalls in die uninformierten und uneffektiven Hände der Telekom begeben, sondern zumindest während der 12 Monate die Herstellergarantie direkt über Apple ausnutzen. Geht deutlich schneller!


Das „S“ im iPhone 3GS steht für schnell…

Juni 22, 2009

… aber leider „schnell kaputt“… :-(

Schon am Samstag hatte die bEva mich mehrfach gemassregelt, weil ich das Handy nicht „gehört“ hatte (sagt die Frau, deren HTC Touch entweder einen leeren Akku hat, auf „Stumm“ steht oder zuhause liegt. Ha!). Nun bin ich ein „Handy in der Hosentasche auf Vibration als sexuelle Stimulation„-Typ, merke das Eingehen eines Anrufes oder einer Mail sofort. In sofern hatte ich mich schon gewundert…

Heute dann liegt das Gerät neben mir, eine Mail wird im Outlook gemeldet, ich höre aber keine Vibration… Kurzer Check mit an mich selbst geschickter Mail und dann diversen Anrufen offenbart das Problem: Der Vibrationsmotor hakt. Frei nach dem Blinkerprinzip: „Mal vibrier ich, mal vibrier ich nicht.“

Und da kommt mal wieder die unglaubliche Leichtigkeit des Riesen in Magenta zum Tragen: Die Hotline schickt mich zum T-Punkt (trotz meinem Hinweis, dass ich über das Internet bei T-Mobile direkt gekauft habe). Der T-Punkt sieht sich nicht in der Pflicht – was ich verstehen kann, weil anderer Vetriebskanal – und empfiehlt Storno der Internet-Bestellung und Abschluss eines Vetrages im T-Punkt (trotz Lieferengpass der 32GB-Geräte findet er eins „um die Ecke“).

Die Hotline wiederum verneint mein Recht des Stornos, denn ich habe das Gerät ja schon genutzt. Schon mal was von DOA gehört? (Nein, nicht der Film mit Dennis Quaid, auch wenn dessen Titel auch Dead on Arrival bedeutet). Nach Eskalationsgespräch und angeblich nicht erreichbarem Vorgesetzten dann die Alternativlösung: Apple direkt.

Und man glaube es kaum: Apple tauscht direkt aus. Morgen kommt UPS, bringt zwei Boxen mit, in die eine kommt das defekte 3GS, aus der anderen kommt mein neues. Kostet mich allerdings 29.95 (wegen des „Abholung und Tausch in einem Rutsch“ statt Abholung an einem Tag und Bringen des neuen am nächsten Tag), besser aber als die „mindestens eine Woche“ der Teleclowns.

Wenn das alles geklappt hat, gibt´s morgen alle Infos zum Vorgehen.


Eine neue Liebe

Juni 21, 2009

Das ist sooooo selten… Ich bin schnell begeistert von einer Cd, aber wenige schaffen es über die ersten Wochen. Und dass dann noch die Vorgänger-CDs noch besser sind, hat eine Wahrscheinlichkeit nahe Null.

Geschehen gerade bei Dredg. Reinhören, am besten in die Live-CD, die ein Best of der ersten drei Alben darstellt!


iPhone 3GS – Ein Meilenstein?

Juni 21, 2009

Eines muss man Apple und T-Mobile ja zu Gute halten: Die wissen, wie man einen Marktstart zelebriert und optimal ausnutzt. Und sie lassen es sich etwas kosten. Wer vorbestellt hatte (wie ich direkt nach der Infomail von T-Mobile … ich schäm mich ja auch, dass meine Beherrschung knappe 15 Sekunden angehalten hat… :-) ) wurde dann plötzlich am Donnerstag angerufen, wann er am Freitag (19 Juni, der Tag des Marktstarts) zuhause sei, man wolle per Kurier das 3GS vorbeibringen. Und genau im Zeitfenster kam der Bote auch. Schön der Kommmentar auf meine Frage, ob es nicht schön sei, heute mal nur grinsende Empfänger zu haben:

„Stimmt… zumal wir sonst nur die gelben Briefe, also Vollstreckungsurteile und Zustellurkunden verteilen…“ Aua… :-D

Tja, nun hab ichs zwei Tage… und bin mal wieder nur gemässigt eurphorisch. Warum? Weil die Features, die das 3GS von einem auf OS 3.0 aktualisierten Gerät unterscheiden, nicht wirklich der Reisser sind. Die Kernpunkte im Folgenden:

1.) Gerätedesign
Ich werde es nicht begreifen… vom 2G zum 3G hat Apple einen signifikanten Unterschied im Gehäusedesign vorgenommen. Wer das neue Gerät hatte, der hatte schon auf den ersten Blick ein neues Gerät. Nicht so beim 3GS: Es sieht auf den Punkt so aus wie das 3G. Und ganz ehrlich: Auf die in Millimeterbruchteilen gesetzte interne Modellnummer kann man nun wirklich nicht schauen.

2.) Der Kompass
Eine der grossen Änderungen des 3GS zum 3G: Sowohl als eigene Applikation als auch integriert in die Kartenanwendung wird nun die Ausrichtung des iPhones angezeigt. Wichtig dabei: das Gerät waagerecht zu halten und natürlich gerade in Blickrichtung. Nette Idee (vor allem im Kartenmodus), Umsetzung suboptimal. Fixiere ich die Position, drehe mich dann exakt in die Ecke, die vorher als Norden angezeigt wurde, dann ist die Nadel +/- 15 Grad an „Norden“ vorbei. Und das draussen, ohne ernsthaft zu vermutende Einflussfaktoren auf den Magnetismus. Hmmmmh…

3.) Die Sprachsteuerung 
Der iPhone-Fetischist jubelte, der Windows Mobile-Anwender wunderte sich: Sprachsteuerung? Hui… ein solch revolutionäres Feature (auf anderen Plattformen ein alter Hut)… Auch hier: Gut gedacht, unbefriedigend umgesetzt. Drückt man den Menükopf (das viereckige Ding unten in der Mitte) länger, dann kann man den Namen des Anzufufenden sprechen (funktioniert klasse, hat der Kontakt mehrere Nummern, dann kann man per Sprache die Art der Nummer auswählen) oder die Rufnummer einsprechen. Während das alles recht gut funktioniert, gerät das, was eigentlich revolutionär wäre, zum Fiasko:

„Spiele Album xxx“, „Spiele Interpret YYY“, die Sprachanwahl von Musik, das wäre etwas, was dem iPhone als Multimediamaschine ein Alleinstellungsmerkmal verleihen würde, aber auch das, was eher unbefriedigend formuliert – wenn man es freundlich sagen will.

Das liegt vor allem daran, dass die meisten Titel und Interpreten englische Namen haben, und die Spracherkennung sich wiederum auf die eingestellte Landessprache einstellt. Die Konsequenz: Alle Namen müssen verkrampft Deutsch ausgesprochen werden, und selbst dann ist die Erkennungsrate schlecht.

4.) Die Kamera, der Fokuspunkt und die Videos
Da kann ich nicht meckern… :-) Allerdings sind drei Megapixel und Videoaufnahmen nicht unbedingt etwas, was für ein Gerät von 2009  bemerkenswert ist.

5.) HSUPA und der Rest des „S“
Das „S“ steht für Speed. Und tatsächlich ist das 3GS im Vergleich zum 3G spürbar, wenn auch nicht revolutionär schneller (was aber daran liegt, dass auch das 3G von der Bediengeschwindigkeit schon fix war). Im direkten Vergleich zwischen 3G und 3GS erkenne ich aber in der Datengeschwindigkeit wenig Unterschied… und das in Düsseldorf, mit guter Netzversorgung. 

Naja, und dann wären da noch die Features, die auch die alten iPhones mit dem Update auf OS 3.0  bekommen können: Versand von MMS, die Zwischenablage… siehe oben: Gerät von 2009. :-(

In der Summe ist das 3GS nicht schlecht. Es macht Spass, die 32GB sind ein Schritt nach vorne, nur: Der Wechsel vom 3G aufs 3GS ist für mich (vor allem auf Grund der verfallenden Preise für die 3GS) nur dann sinnvoll, wenn man sowieso eine Vetragsverlängerung vor der Nase hat.


Drecksland, Teil 2

Juni 18, 2009

Sorry, wenn ich nerve.

Den Rest des Beitrags lesen »


Cry for Help: Orange SPV gesucht!

Juni 18, 2009

So… nachdem ich Euch jetzt schon jahrelang unterstütze und unterhalte, brauche ich mal Eure Hilfe… :-D

Auf Grund der grossen Zahl der PDAs und Smartphones, die bei mir parallel mehr oder im Einsatz oder Test sind, habe ich mir vor einigen Monaten eine Vitrine fürs Büro zugelegt, wo die Schätze beleuchtet, staubgeschützt und ansehnlich stehen und geladen werden.

Mit der Zeit habe ich so einige „historische Geräte“ erworben (einen Apple Newton 100 als den Urvater der PDAs, ein Siemens SX45 als erstes Windows CE-Gerät mit Telefon, einen Compaq iPAQ 3630 als ersten Pocket PC mit StrongARM-Prozessor, einen T-Mobile MDA als erstes in Deutschland aktiv vermarktetes Pocket PC Phone etc.).

Was mir noch fehlt, der eine oder andere aber noch in seinen Schränken liegen haben könnte: Das erste Orange SPV, das als Windows Smartphone den Start für so viele weitere Geräte gegeben hat, fehlt mir noch. Hat jemand noch eines (wichtig, dass es funktioniert) ubnd würde es abgeben? Dann meldet Euch bitte! Danke! :-)


Die wirrsten Käufer Teil 5

Juni 16, 2009

Lange her, dass ich diese Serie begonnen hatte. Gestern aber wieder ein potentieller Kandidat.

Ich habe damals im Kino mit einer gewissen Freude „Transporter“ geschaut (hirnloser Prügelfilm sagen die einen, feinsinniges Drama um den Sinn von Aggressionstherapien die anderen). Teil 2 kam, dann Teil 3. Nun kann man sich solche Filme später noch einmal anschauen, aber allzuoft tut man´s nicht, also: Kaufen, sehen, wieder verkaufen.

Gestern erreicht mich folgende Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe bei Ihnen über Amazon den DVD Titel Transporter 3 gekauft.

Leider ist die DVD nicht abspielbar. Weder der DVD Player noch der PC konnte die DVD lesen. Ich habe den Eindruck, dass auf der DVD überhaupt kein Inhalt ist.

Ich bitte um schnelltsmögliche Klärung.

Mit freundlichen Grüßen

 <Name der Redaktion bekannt>
Rechtseanwalt

Fassen wir zusammen:

1.) Ich habe die DVD „Transporter 3″ niemals besessen, folglich auch nicht verkauft.
2.) Der Absender hatte bei mir lediglich „Transporter Triple Feature“ als Boxset mit allen drei Blu-rays (!!) gekauft.
3.) Und bevor jetzt jemand sagt „Depp, ´ne Blu-ray im DVD-Player geht nicht!“: Stimmt, allerdings war das Set auch erst am Samstag zu hermes gegangen und damit zum Zeitpunkt der Mail unzweifelhaft noch gar nicht zugestellt, die Blu-ray konnte also den Weg in seinen DVD-Player noch gar nicht gefunden haben.

WTF?!

Die Frage, warum sich jemand manuell unter den Namen schreibt, dass er Rechtsanwalt ist, in dieses doch so simple Wort dann auch noch einen Rechtschreibfehler einbaut (s.o) und damit dann vermeintlich seiner Reklamation höheres Gewicht verleiht, und dann auch noch auf meine freudliche Erklärung obigen Sachverhalts nicht mal die Chuzpe hat, kurz mit „Ooops, vertan“ zu antworten, wird sich mir wahrscheinlich nicht mehr erschliessen… :-)