FTP auf Mac OS 10.6 Snow Leopard

August 31, 2009

Grrr… ich sags ja… „Mal eben“. MacBook Pro und MacBook Air hatte ich heute schon auf Snow Leopard gebracht… blieb am späten Abend nur noch der iMac … „mal eben“. Ha!

Beim Neustart mault dieser, dass er Cute FTP nicht mehr starten kann, und ein panisches Googeln ergibt etwas, was ich bei Mac OS nicht erwartet hätte: Eine riesenlange Liste inkompatibler Programme. Offensichtlich sind die Änderungen zwischen Leopard und Snow Leopard doch gravierender, als der erste Eindruck erwarten lässt (was man mit ein wneig Grübeln schon daran sehen kann, dass Snow Leopard das erste Mac OS sit, das nicht mehr auf den alten Power PC-CPUs läuft).

Die Alternative (wenn auch nicht ganz so schön wie Cute FTP) heisst Cyberduck, ein Open Source-FTP-PRogramm, das auch schon in einer Snow Leopard-kompatiblen Version (als Beta, funktioniert aber) zur Verfügung steht. Auch wenn das Neueingeben aller FTP-Zugänge nicht wirklich ein Spass ist, ich komme zumindest wieder an meine Seiten heran… :-(


Otoplastiken… oder Knete im Ohr

August 26, 2009

Uiuiuiui… ich habe ja schon viel erlebt, aber es gibt immer noch Dinge, die ich bisher noch nicht hatte. Bis gestern gehörte dazu Knete im Ohr, auch wenn mein kleiner Sohn durchaus ernst zu nehmende Ansätze gezeigt hatte, das einfach mal auszuprobieren. Aber so stelle ich mir das tatsächlich vor…

Was war passiert? Nach Jochens begeistertem Bericht über die beyerdynamic DTX-50 und MMX-100 individual, meiner doch durchaus ausgeprägten Musikleidenschaft und der Tatsache, dass ich beim Singen mit einem Sennheiser ew3000 Beltpack kabellos unterwegs bin, aber immer wieder mit dem richtigen Kopfhörer kämpfe (oder besser: Ich kämpfe gegen die rausfallenden, schlecht sitzenden etc.) musste Abhilfe her. Diese in Form der beyerdynamic MMX-100, die die Ergänzung der DTX 100 um die Freisprechfunktion für iPhone und Co. sind. „Individual“ bedeutet in dem Fall, dass den Kopfhörern ein Gutschein für die Erstellung einer Otoplastik beiliegt.

Exakt hier kommt die Knete ins Spiel… in Zusammenarbeit mit der Firma Kind, einem der führenden Anbieter rund um Hören und technische Hilfsmittel mit über 400 Niederlassungen in Deutschland, wird ein Abdruck der Ohren gemacht… von Innen versteht sich! :-D

Ein Stück Watte wird an einen Faden gebunden, der im Ohr versenkt und dann kontrolliert, ob der daraus entstehende Pfropfen dicht sitzt. Dann wird aus zwei Komponenten (die tatsächlich wie Knete aussehen) eine Masse zusammengematscht und diese dann vorsichtig mit einer riesigen Spritze ins Ohr gedrückt. Erst ins eine, dann ins andere, und dann herrscht herrliche Ruhe. Bis der Techniker dann wild gestikulierend und überlaut redend versucht, den Delinquenten zum Öffnen des Mundes zu bewegen… ist die Masse hart geworden, dann muss der Unterdruck, der beim Herausziehen des dicht abschliessenden Blocks entsteht, Ausgleich finden.

Die Abdrücke werden zusammen mit den weiteren Daten (welche Farbe sollen die Otoplastiken haben (Transparent, Weiss, Schwarz), welcher Kopfhörer soll nachher hinein kommen, soll ein Ventilationkanal gelegt werden, um Luft und einen geringen Teil an Umgebungsgeräuschen durchzulassen) ans Labor geschickt und dort final gefertigt. Nach ca. 10 bis 12 Tagen kommen die fertigen Otoplastiken dann wieder zurück an den Händler und können abgeholt werden.

Ich sag´s Euch: Es ist ein komisches Gefühl, die Ohren voller Knete zu haben. Ich werde zuhause erst einmal alle Knete-Vorräte der Kinder konfiszieren… man weiss ja nie! :-D


Und immer wieder Windows Mobile

August 25, 2009

Man hat es mir ja schon oft vorgeworfen, dass ich mich mit anderen Plattfformen als Windows Mobile beschäftige. Ja: Ich habe alle iPhones direkt bei Erscheinen gekauft. Ja, ich habe auch mal ein Nokia (das E71 ist für mich immer noch der haptisch überlegene Messenger), und mit dem HTC Hero nun auch ein Android-Gerät.

Ich drehe den Spiess mal um: Würde ich mich nur auf Windows Mobile beschränken, dann würde mir ein gutes Stück Überblick fehlen, was denn die anderen machen. In der Summe bin ich beispielsweise ein iPhone-Gelangweilter, weil es zu viele Macken hat (mein 3GS hält bei eingeschaltetem UMTS mit Push-Verbindung zum Exchange einen knappen Tag, mit ausgeschaltetem UMTS  und aktiviertem Push zwei Tage… das sollte ein Windows Mobile-Gerät sich mal herausnehmen!), ich hasse Android, mag aber den HTC Hero, weil er eine durchdachte Oberfläche hat (die auch wuf WiMo-Geräte kommen soll). Kurz: Ich kann mit Argumenten hinterlegen, warum ich Windows Mobile für die überlegene mobile Plattform halte.

Am Freitag dann wieder ein Paradebeispiel: ein flaches Smartphone mit ausschiebbarer QWERTZ-Tastatur und haptisch ansprechendem Äusseren (also dünn, mit Metall/Alu) gibt es mit Windows Mobile nicht. Alternative: Das Nokia E75. Okay: vermeintliche Alternative… die Initialbegeisterung hielt nämllich 10 Minuten… und die Verweildauer ausserhalb des Kartons knappe 60 Minuten. Trotz ROM-Update ist das Gerät teilweise sturzenlangsam (10 Sekunden in manchen Menüs bei Aktivierung einer Option bis zur Rückkehr in das vorherige Menü sind keine Seltenheit), es ist instabil (vor allem der Exchange-Sync mit Mail for Exchange stürzt dauernd ab, bringt einen Systemfehler oder meckert sonstwie))… kurz: inakzeptabel und unerträglich.

Und so sitze ich hier wieder mit einem HTC Snap… kein Design-Glanzsstück, aber superstabil und extrem funktional. Und ich frage mich, wo Windows Mobile in der Gunst der Anwender stehen könnt, wenn die Hardwarehersteller endlich mal dem Trend nach haptisch begeisternden Geräten nachgehen würden…


Test des HTC Hero online

August 24, 2009

Ha… HTC… Windows Mobile. Hero? Wer? Fast… :-D

Der HTC Hero ist das dritte Android-Smartphone von HTC, wobei das G1 (T-Mobile) und das Magic (vodafone)  vorsichtig formuliert ein Schuss in den Ofen waren. Der Hero aber kann mit seiner durchdachten Benutzeroberfläche „Sense“ (als Weiterentwicklung des von Windows Mobile-Geräten bekannten TouchFLO 3D) glänzen…  und da kam ich dann nicht mehr um einen ausführlichen Blick herum.

Das Ergebnis: Mein ausführlicher Testbericht des HTC Hero


Autotücken

August 21, 2009

Gerade auf dem Hundespaziergang mit dem Kleinen:

N: „Papa? Was ist das für ein Auto?“

P: „Ein Vectra“

N: „Und das?“

P: „Auch ein Vectra!“

N: „Und das?“

P: „Auch ein Vectra…“

N: „Aber Papa! Sieht anders aus!“

… was kann ich denn dafür?! Da standen drei Generationen von Vectras nebeneinander… :-(


Bad Day

August 20, 2009

Ich hasse Tage, die damit beginnen, dass mir auf dem Weg ins Büro vom noch warmen Baguette flüssig gewordenes Nutella aufs Hemd topft. Wenn ich dann wieder nach Hause fahre, um das Hemd zu wechseln, und zu diesem Zweck Blackberry und Füller auf die Kommode lege, nach dem Umziehen aber nicht wieder einstecke, dann steigert das meine Laune nicht wirklich. Shicetag.


Ullalla: Ohne Auto da?

August 19, 2009

Es fällt mir schwer. Wirklich schwer. Ulla Schmidt ist nun weder parteipolitisch noch persönlich auch nur annähernd in meiner Facebook-Buddy-Liste. Und wenn so ein quasi-Feindbild es von der Presse so richtig dick bekommt, dann sollte man sich doch eigentlich freuen, oder?

Im Sixt-Spendenskandal In der Dienstwagenaffäre aber vermag sich dieses warme Gefühl der Häme aber nicht wirklich einzustellen… Keine Frage: Ulla Schmidt ist eine Kommunikationslegathenikerin, die jeden sprachlichen Fettnapf im Bocksprung ausnutzt, aber sachlich… sachlich hat sie doch recht?

Halten wir fest: Als der Wagen gestohlen wurde, wurden als erstes Vorwürfe gegen sie persönlich wegen einer vermeintlich unzulässigen Privatnutzung laut. Welche Alternativen der Kommunikation blieben ihr?

1.) Gar nicht reagieren
Schlechte Alternative. Die Reaktionen der Presse auf „Frau Schmidt war zu einer Stellungnahme nicht bereit“ kann sich jeder denken.

2.) Einlenken
Warum sollte sie das tun? Die Rechtmässigkeit der Nutzung ist mittlerweile selbst vom Bundesrechnungshof bestätigt worden. Nach geltenden Vorschriften durfte sie ihren Dienstwagen mit in Urlaub nehmen. Private Fahrten hat sie rechtmässig abgerechnet. „Schuld“ ist also – aus rein rechtlicher Sicht – hier nicht zu sehen. Warum eine solche dann also eingestehen?

3.) Die Rechtmässigkeit der Nutzung darstellen
Genau das hat sie gemacht. Zwar wie der Elefant im Porzellanladen („Das ist aber mein Recht!“) und wenig konstruktiv, aber vom Grundsatz her hat sie recht. Auch wenn sie dann giftet, dass man bei Kritik zahlt die zu Grunde liegenden Gesetze angehen solle, dann ist auch das richtig, denn dies stellt den einzigen Weg dar, eine gefühlt falsche Nutzung zu vermeiden.

Ich will ja gar nicht sagen, dass ich diese unsägliche Verschwendung von Steuergeldern gutheisse… und auch nicht, dass ein Wirtschaftskrisen-konformeres Vorgehen gerade in der heissen Phase des Wahlkampfes nicht klüger gewesen wäre, nur: Alle, die jetzt schreien, sollten sich selbst fragen, wo sie die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Rechte ausschöpfen, wo es „eigentlich“ unsinnig ist…


Walkampf mit Goldfischen

August 18, 2009

Ruhig… ich habe nicht meine grundsätzlichen Rechtschreibfähigkeiten verloren (im Gegensatz zu einer signifikant steigenden Zahl an Journalisten, das Lesen der diversen Printmedien verursacht mir zunehmend Zahnschmerzen). 

Das Auftreten der grossen Volksparteien aber erinnert mich momentan auf der einen Seite stark an die Aufgeregtheit eines Goldfischglases, wenn die Katze davorsitzt und an einen behäbigen Wal, den nichts anficht, auf der anderen. Und ich muss sagen, das gefällt mir so… :-)

Während die SPD mit fortscheitender Zeit immer unruhiger wird, ihre Attacken immer weniger sorgsam auswählt und scheinbar um jeden Preis Aufmerksamkeit erhaschen will, lässt sich die CDU kein Stück aus der Ruhe bringen. Frei nach dem Motto: „Nicht provozieren lassen…“

Ich hoffe nur, dass man die CSU noch unter Kontrolle bekommt, die – warum auch immer – plötzlich den Wunsch-Koalitionspartner FDP auf dem Radar hat… und dann einfach weiter abwartet, wie sich eine grosse Volkspartei (die meines Erachtens den Begriff  “Volk“ für sich schon lange so sonderbar definiert, dass ich mich nicht zugehörig fühle) selbst weiter demontiert.

… und da werden dann auch so vermeintlich gut gemeinte Aktionen schnell zum Rohrkrepierer: In unserer Strasse sind alle Strassenlaternen in ca. 2 Metern Höhe mit grossen, roten Wahlplakaten versehen worden… dazu fällt mir ein: „Die  rote Laterne wird zum Wahlprogramm erhoben… welche Selbsterkenntnis!“ (und ich habe einen Höllenspass daran, als Akt des zivilen Ungehorsams das Plakate an „meiner Laterne“ immer wieder um 90 Grad zu drehen. Wenn ich den allerdings erwische, der das immer wieder rückgängig macht… :-) )

Auch hübsch: Die Wahlveranstaltung auf dem Marktplatz eines kleinen Ortes im Münsterland, in denen die vermeintliche Aufholjagd der SPD zum Wahlsieg beschworen wird… als Medium setzt man – kindertauglich - eine Seifenblasenmaschine ein. Tja… da platzt der Traum des Wahlsieges doch wie eine Seifenblase, oder? :-D


Microsoft Entourage 2008 für Mac Web Services Edition installieren

August 15, 2009

Bittere Erfahrung, wenn man gerade einen Windows Server 2008 mit einem Exchange 2007 installiert hat und dann mit all seinen Geräten Zugriff auf den Exchange bekommt, mit Entourage und Macs aber nicht. Das liegt daran, dass mit dem Wechsel auf die neue Plattform WebDAV nicht mehr in gewohnter Art und Weise funktioniert. Richtigerweise hat Microsoft diese potentiell unsichere Verbindungsart stark eingeschränkt… Entourage 2008 aber baut darauf.

Am 13.8.2009 ist dafür die Microsoft Entourage 2008 für Mac Web Services Edition veröffentlich worden, die quasi ein Zusatzupdate für den Entourage Client darstellt und hier heruntergeladen werden kann. Das Update aber ist ein wenig hakelig:

1.) Löschen aller Identitäten
Entourage verweigert das Update, wenn noch Mail- bzw. Exchange-Konten auf dem Mac vorhanden sind. Dazu müssen die bestehenden Identitäten im Entourage gelöscht werden. (Eine bebilderte Anleitung habe ich hier abgelegt).

2.) Deinstallation von mac:office
Ist diese erste Klippe umschifft, dann meckert der Installer der Web Services Edition, dass er nicht updaten kann: Dazu muss mac:office deinstalliert werden, empfehlenswert ist es, nicht nur das Deinstallationsprogramm zu nutzern, sondern über den App Cleaner das Verzeichnis „Microsoft Office 2008″ durch Ziehen aus dem Papierkorb in den App Cleaner „sauber“ zu löschen: Einträge aus der Library etc. werden dann zusätzlich entfernt.

3.) Reinstallation von mac:office
Nach der Installation der Office Suite wird erst das Update 12.2.0 heruntergeladen, nach dessen installation muss noch über den Autoupdater das 12.2.1 installiert werden. Hier empfiehlt sich ein Neustart nach jedem Update-Step.

4.) Installation der Microsoft Entourage 2008 für Mac Web Services Edition
Der leichteste Schritt: die MEMWS installiert sich wie ein normales Versionsupdate und meldet sich später dann als Version 13.

5.) Einrichten des Exchange-Postfaches
Über den Assistenten muss dann das Exchange-Konto ganz normal konfiguriert werden.

Wichtig: Die Exchange Web Services (EWS) müssen funktionieren… ist das nicht der Fall, dann reihen sich die Fehler auf und der Frust-Pegel steigt. Hier kann dann nur ein Administrator helfen, der dies auf dem Server geradezieht. (Danke an Joe für das gemeinsame „Durchstehen“ :-) )


Der sanfte Klang der Erreichbarkeit

August 12, 2009

Keine Sorge… ich fang jetzt nicht mit Esoterik und Barlounge-Weichspül-Schmusemusik an… :)

Exchange Server haben kein einfaches Leben… und das Jahr 2009 wächst sich zum Jahr der Serverpest aus: Der meine hauchte (wie hier zu lesen) sein virtuelles Leben bereits Ende Januar aus, meine neue Mailheimat auf Joe´s Exchange vor zwei Wochen.

Der ein oder andere mag nun sagen „Wo ist das Problem? Im Outlook sind doch alle Daten? Und Mails können per POP3 abgefragt werden?“. Richtig. Das macht mit einem PC Sinn. In meiner Konfiguration allerdings ist es ungefähr so sinnvoll wie Herr der Ringe auf einem Handydisplay.

Drei Notebooks, ein Mac, drei mobile Geräte im (wechselseitigen) ständigen Einsatz. Wie also stelle ich sicher, dass ein eingetragener Termin oder ein geänderter Kontakt auf die anderen Geräte kommt? (Wer jetzt „Mit einem Exchange Server“ antwortet, der sollte sich auf schnelles Laufen einstellen!!! :-) ).

Dass das Abfragen von Mails per POP3 (mit der Einschränkung, dass die Mails auf dem Server bleiben müssen, damit sie später wieder auf den Exchange kommen und damit jede popelige SPAM-Mail auf jedes Gerät heruntergeladen wird, man dauernd 50 neue Mails angezeigt bekommt, weil man ein anderes Gerät benutzt, obwohl man auf einem anderen schon die Mails gelesen oder gelöscht hat) schmerzhaft sein kann, können Exchange-Unbeleckte nicht mal annähernd erahnen.

Und deshalb auch nicht das Gefühl, wenn man nach anbindung an den neuen Exchange am Schreibtisch sitzt und innerhalb von Sekundenbruchteilen der PC klingelt und drei mobile Geräte (Touch Pro2, HTC Hero und iPhone) düdeln, weil eine neue Mail eingegangen ist.

Da verzeiht man ausch schon mal, dass das wieder eine SPAM-Mail war… :-D