Bitte, liebe Presse…

Juni 26, 2009

… haltet doch einfach das Maul. Eure Verlogenheit widert mich an, Euer Mitgefühl, Eure nölige Betroffenheit verursacht mir Sodbrennen.

Jahrelang war Michael Jackson für Euch der Arsch vom Dienst, der Pädo auf seiner Ranch, die Weissnudel, der lächerliche Wicht. Und da kann man sich sicherlich streiten oder – zumindest teilweise – mitlästern. Jetzt ist er tot… und Ihr alle seht die schnelle Story, das medienwirksame, auflagenfördernde Thema. Meinethalben auch die erzwungene Notwendigkeit, mit der Meute zu weinen. Aber das ändert nix an der Nervigkeit.

Offen gestanden geht es mir am Arsch vorbei ist mir Michael Jackson´s Tod – abgesehen davon, dass der Tod eines Menschen immer für irgendjemanden den Verlust eines geliebten Menschen und damit Schmerz und Trauer bedeutet – relativ egal. Aber ich habe die Nase davon voll, mir das Mittrauern aufoktruieren zu lassen, durch Sondersendungen, durch Leitartikel, Playlists…

Ganz ehrlich: Tot oder nicht tot: Seine Musik macht es nicht besser… Ruhe in Frieden, Michael J., aber bitte: RUHE!!!

Und, liebe Zensursula: Ob des Pädo-Hintergrunds: Wie wäre es denn mit einer Sperre für alle Seiten, die sich mit ihm beschäftigen?! :-D


Eine neue Liebe

Juni 21, 2009

Das ist sooooo selten… Ich bin schnell begeistert von einer Cd, aber wenige schaffen es über die ersten Wochen. Und dass dann noch die Vorgänger-CDs noch besser sind, hat eine Wahrscheinlichkeit nahe Null.

Geschehen gerade bei Dredg. Reinhören, am besten in die Live-CD, die ein Best of der ersten drei Alben darstellt!


Die wirrsten Käufer Teil 5

Juni 16, 2009

Lange her, dass ich diese Serie begonnen hatte. Gestern aber wieder ein potentieller Kandidat.

Ich habe damals im Kino mit einer gewissen Freude „Transporter“ geschaut (hirnloser Prügelfilm sagen die einen, feinsinniges Drama um den Sinn von Aggressionstherapien die anderen). Teil 2 kam, dann Teil 3. Nun kann man sich solche Filme später noch einmal anschauen, aber allzuoft tut man´s nicht, also: Kaufen, sehen, wieder verkaufen.

Gestern erreicht mich folgende Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe bei Ihnen über Amazon den DVD Titel Transporter 3 gekauft.

Leider ist die DVD nicht abspielbar. Weder der DVD Player noch der PC konnte die DVD lesen. Ich habe den Eindruck, dass auf der DVD überhaupt kein Inhalt ist.

Ich bitte um schnelltsmögliche Klärung.

Mit freundlichen Grüßen

 <Name der Redaktion bekannt>
Rechtseanwalt

Fassen wir zusammen:

1.) Ich habe die DVD „Transporter 3″ niemals besessen, folglich auch nicht verkauft.
2.) Der Absender hatte bei mir lediglich „Transporter Triple Feature“ als Boxset mit allen drei Blu-rays (!!) gekauft.
3.) Und bevor jetzt jemand sagt „Depp, ´ne Blu-ray im DVD-Player geht nicht!“: Stimmt, allerdings war das Set auch erst am Samstag zu hermes gegangen und damit zum Zeitpunkt der Mail unzweifelhaft noch gar nicht zugestellt, die Blu-ray konnte also den Weg in seinen DVD-Player noch gar nicht gefunden haben.

WTF?!

Die Frage, warum sich jemand manuell unter den Namen schreibt, dass er Rechtsanwalt ist, in dieses doch so simple Wort dann auch noch einen Rechtschreibfehler einbaut (s.o) und damit dann vermeintlich seiner Reklamation höheres Gewicht verleiht, und dann auch noch auf meine freudliche Erklärung obigen Sachverhalts nicht mal die Chuzpe hat, kurz mit „Ooops, vertan“ zu antworten, wird sich mir wahrscheinlich nicht mehr erschliessen… :-)


Frohe Ostern!

April 12, 2009

Immer wieder schön: Marillion´s Easter….

A ghost of a mist was on the field
The grey and the green together
The noise of a distant farm machine
Out of the first light came

A tattered necklace of hedge end trees
On the southern side of the hill
Betrays where the border runs between
Where Mary Dunoon’s boy fell

Easter here again, a time for the blind to see
Easter, surely now can all of your hearts be free

Out of the port of Liverpool
Bound for the North of Ireland
The wash of the spray and horsetail waves
The roll of the sea below

And Easter here again, a time for the blind to see
Easter, surely now can all of your hearts be free

What will you do?
Make a stone of your heart?
Will you set things right?
When you tear them apart?
Will you sleep at night?
With the plough and the stars alight?

What will you do?
With the wire and the gun?
That’ll set things right
When it’s said and done?
Will you sleep at night?
Is there so much love to hide?

Forgive, Forget
Sing „Never again.“


Rock´n Roll Teil 2: Pink, Westfalenhalle, Dortmund

April 10, 2009

Es gibt so die alten Hausmittelsprüche: „Wenn man am wenigsten Lust hat, wird´s am schönsten“ hat schon meine Oma gesagt, meine Mutter zitiert es gern, und selbst die bEva hat diese (Un-) Sitte übernommen. Sei´s drum… meistens haben sie alle Recht… :-)


(Anklicken für die große Version)

Als meine Schwägerin im letzten Jahr schonmal vorsichtig ihren diesjährigen Osterurlaub bei uns plante, kam so nebenbei eine dieser Fragen, die auch ein unsensibler Holzklotz wie ich nicht wirklich falsch verstehen kann: „Ach übrigens… am 8. April ist P!nk in der Westfalenhalle… ist doch um die Ecke…“. Okay. Geschrieben ist da wenig von einer Frage zu sehen, die am Ende des Satzes signifikant in die Höhe gehende Stimmfarbe kann ich nicht schriftlich reproduzieren… :-) Kurz überlegt, Karten bestellt und das Ganze als kombiniertes Weihnachts- und Geburtstagsgeschenk deklariert.

Ich gebe gerne zu, solche Sachen mache ich, speichere den Termin und ergehe mich in gnädigem  Vergessen… bis es dann fast soweit ist. Taktisch geschickt lag dann vorher das Dirk Darmstaedter-Konzert und für mich ganz klar: Das kleine feine (Dirk) wird das grosse, monumentale ausstechen. Nützte aber nix… als pflichtbewusster Schwager musste ich da durch. Okay. Ich hätte fast auf Pflicht und bewusst gesch…, als wir um 18:00 an der Westfalenhalle waren und uns am Ende einer sicherlich 400-500 Meter lange Schlange hinten anstellen durften. Sind die bekloppt?!?! Es REGNETE! Grrr…  Egal. Nach anfänglichen Befürchtungen, selbst den Start des Konzerts nicht in der Halle zu verbringen waren wir gegen 19:30 dann endlich drin… und damit immer noch über 100 Minuten zu früh. P!nk betrat die Bühne erst gegen 21:15… und die Zeit dazwischen, in der sich der CVJM Manchester-Süd auf die Bühne verirrte und sich partout nicht von der Behauptung abbringen liess, er seit die Vorgruppe, blende ich mal aus.

Wobei: Wieso „die Bühne betrat“? Aus einer kleinen Kiste am Ende eines langen Stegs von der Hauptbühne in die Mitte der Halle schwebte sie ein, und startete damit einen Effekt und Actionreigen, wie ich ihn in meiner nun mittlerweile langen und intensiven Konzertkarriere noch nicht erlebt habe. Und obwohl ich das meist als „Effekte lenken von der Schwäche in der Performance oder der Stimme ab“ abtue, muss ich heute neidlos anerkennen, dass das Gesamtpaket einfach gestimmt hat. Die Frau kann live singen (und das tut sie, die Phrasierung, die Variationen der Vocal Lines sind so deutlich, dass kein Playback das decken kann), sie hat eine Bühnenpräsenz, die vom Allerfeinsten ist, und sie wickelt das Publikum um den Finger, ohne dabei an Authenzität einzubüssen. Hut ab.

Natürlich würde ich nie zugeben, dass es mir gefallen hat, aber Ihr sagt es doch nicht weiter, oder? :-D

Natürlich gab es auch Nebenhighlights: Die Zwerglesbe untergroße Frau gleichgeschlechtlicher Orientierung schrägdiagonal unter hinter mir, die wirklich die ganze Zeit bis zum Start des CVJM Manchester-Süd in einem fort nölte „Ich seh nix…“ „Boah, ich bin zu klein…“ „Na toll, da seh ich ja auf der Leinwand mehr“ <ich erspar Euch 16 Bildschirmseiten unterschiedlicher Formulierungen, die das selbe thematisierten>, dann aber bei der La Ola unbedingt mitmachen wollte. Wäre ich nicht politisch korrekt, dann hätte ich sie gefragt, warum zum Teufel sie diesen Wunsch verspürte? Bei der Grösse hätte das eh niemand gesehen?! :-D

Das Fazit kann ich nur im Bild formulieren:


(Für die Kurzsichtigen: Man achte auf das Datum … und um noch kurz Windows Mobile-Content unterzubringen: Bestellt noch während des Konzerts mit meinem Treo Pro… und die Fotos sind auch damit gemacht! :-D )


Rock´n Roll Teil 1: Dirk Darmstaedter, Blue Shell, Köln

April 9, 2009

Oh ja… ich hatte es angedroht, ich habe es gemacht. Auch ohne vorreservierte Karten ins Blue Shell in Köln zu fahren und mir Dirk Darmstaedter anzusehen. Und wie habe ich diese Entscheidung genossen: Auch wenn das Blue Shell ein wirklich kleiner Club ist und vom Interieur… sagen wir mal … gewöhnungsbedürftig ist, es hat eine Intimität, die der Art von Musik, die Dirk macht, noch zuträglich ist.

Das Konzert selbst: Wenn Ihr je die Möglichkeit habt, Dirk live zu sehen, ergreift sie. Wenn Ihr auf gute, handgemachte Musik steht, auf Interpreten, die hinter ihrer Musik stehen und dies aus jeder Pore ausschwitzen, dann ist Dirk Darmstaedter Pflichtprogramm.

Für mich persönlich spannend: Bisher war Ray Wilson Referenz im Hinblick auf „Entertainer“-Qualitäten (im Sinne von One Man Show musikalisch wie auch der Publikumsinteraktion). Auch wenn man die beiden musikalisch nicht vergleichen kann: vom Funken zwischen Publikum und Künstler ist Dirk mindestens gleichauf.

Checkt Dirks Seite für Tourdaten und mehr… und gönnt Euch mal einen Abend echter Musik abseits des Chartmülls!


Erster Eindruck des Nintendo DSi

April 3, 2009

Eine kleine Revolution wurde angekündigt, ein laues Lüftchen vermuten einige – zumindest nach den Spezifikationen. Der Nintendo DSi, Nachfolger des Nintendo DS und DS lite, ist vom Grundsatz her erst einmal das zweite Facelift der aktuellen mobilen Konsole des (einstigen?) Platzhirschen. Und genau da setzt die Kritik an: statt endlich ein neues Gerät (mit ggf auch neuen Modulen und neuen technischen Möglichkeiten) einzuführen, werden nur einige Änderungen vorgenommen.

Hier hake ich kurz ein: Fairerweise sollte man dabei nicht vergessen, dass auch Sony mit der Playstation Portable mittlerweile das zweite Facelift auf dem Markt hat, und deren Veränderungen sind wirklich marginal.

Neu hinzugekommen ist ein SD-Slot (der wiederum „auf Kosten“ des Gameboy Advance-Slots eingebaut wurde, was nur für wenige ein Verlust sein dürfte), eine Innen- und eine Aussenkamera, ein leicht verändertes Gehäuse (auch hier war das Einsparen des GBA-Slots Voraussetzung). Natürlich wollte mein Grosser einen, hat wie ein Wilder und eisern darauf gespart (sodass ich wider meiner normalen Einstellung, dass alles erst erspart und dann erst gekauft werden kann, untreu geworden bin und einen kleinen Betrag vorfinanziert habe).  Tja, da habe ich halt einen vorbestellt, und da einer keiner ist, musste ich mir einen mitbestellen… :-D

Wie sieht aber der Unterschied für den Anwender aus? Lohnt sich der Umstieg? Oder ist der DSi nur für den Neueinsteiger/Käufer eines Ersatzgerätes interessant?
Mein Argument gegen PSP und DS war immer, dass die Displays zu dunkel sind. Drinnen fein, draussen kaum nutzbar, wenn die Sonne scheint. Und ich komme nun mal fast nur dazu, zu spielen, wenn ich im Urlaub bin oder im Garten sitze… da ist es hell. Definitiv: Punkt für den DSi:


Links der DSi, rechts der normale DS lite. Deutlich zu erkennen, dass das Display des DSi eine ganz andere Klasse ist und damit schon per se besser lesbar. In der Sonne verhält es sich ähnlich: Wo der DS lite fast unleserlich verdunkelt wird, kann man auf dem Display des DSi immer noch das Spielgeschehen so gut erkennen, dass man weiter spielen kann. Nicht ganz so gut wie bei einem reflektivem Display, aber endlich aussentauglich.

Sehr schön, dass endlich der Power-Knopf von dem ewig verdreckenden Schiebeschalter weg zu einem richtigen, geschützten Taster ersetzt worden ist!

Obiges Bild zeigt oben den DSi, unten den DS lite: ein wenig flacher ist er geworden, dafür breiter, was man am folgenden Bild sehen kann:

Was mir ebenfalls gut gefällt: Der DS lite war ein klassischer Fingerabdruckfänger: Die glänzende Oberfläche hat jeden Dreck, Schmier, Hautfett und was auch immer angezogen, vom Grundsatz her war das Gerät immer dreckig, egal wie man es gepflegt hat. Der DSi ist da unempfindlicher: Die Oberfläche ist matt (Bild oben):

Für meinen Sohn der absolute Brüller: Die ganzen Spielereien mit der Innen- und Aussenkamera. Softwareseitig direkt unterstützt können Fotos aufgenommen werden, verändert werden, dem bewegten Bild Ohren, Bärte und was auch immer angezeichnet werden, die sich dann mitbewegen, bestes Zeichen für die Begeisterung: Er hat noch kein Modul in das Gerät gesteckt, sondern spielt die ganze Zeit mit dem Kameras… :-)

Für mich nach den ersten Minuten definitiv ein Gerät, auf das es sich auch als Besitzer eines DS lite umzusteigen lohnt!

Was man in jedem Fall einkalkulieren sollte: Wer auf seinem DS die R4-Module gewöhnt ist, der muss ein wenig umdenken: die DS-tauglichen R4-Module funktionieren nicht, die neuen R4i-Module sind gerade erst auf dem Weg. Originalspiele kaufen ist die Devise… :D


Lieber Dirk Darmstaedter…

März 27, 2009

… ich mag Deine Musik. Wirklich. Auch wenn ich – ehrlich gesagt – bis vor zwei Wochen noch nichts mit Deinem Namen anfangen konnte. Als ein Freund mich auf Dein Konzert am 7.4.2009 in Köln hinwies und den Hinweis „Mensch, das ist doch der ehemalige Sänger der Jeremy Days“ loslies, habe ich mir Deine neue CD gekauft, sie ehrlich ohne „klingt das jetzt wie die J´Days“-Vergleich gehört und spontan entschieden, dass mir das die 60 Kilometer wert ist.

Und dann habe ich versucht, Karten vorzubestellen. Erster Weg: Eventim. Leider kennt man Dich da nicht… macht ja nix, man(n) weiss sich ja zu helfen: Der Betreiber des Blue Shell gibt freimütig seine Telefonnummern an, also habe ich einen Tag lang seine Festnetznummer traktiert, und nach ausbleibendem Erfolg dann seine Handynummer. Nach einigen Versuchen hatte ich ihn dann tatsächlich dran, ´ne eschte Kölsche Jong: „Dirchk Daaamstetta? Da soche ´se moh em Internet nach KingKalk Bucking, de verkocht ehne Karchten….“.

Dummerweise hat allerdings jener KingKalk-Booking nur eine myspace-Seite, die keine Buchungen zulässt, geschweige denn Dein Konzert überhaupt gelistet. Naja, dann frag ich nochmal den Betreiber… der wiederum war so nett, meine Mail an den King von Kalk weiterzuleiten… der ihm dann mit Kopie an mich antwortete: „vvk macht doch www.underdogrecordstore.de„.

Der wiederum aber machte (zumindest am Dienstag) keinen online-VVK, sondern verwies an Kartenhaus-Vorverkaufsstellen. Auch das ist ja kein Problem, aber auch die machten (mittlerweile zeigt die Seite auf Ticketmaster) keinen online-Vorverkauf… Macht nix. Hier in Krefeld gibt´s gar eine Kartenhaus-Vorverkaufsstelle, den Ticketshop Sachs.

Nun komme ich arg selten zu Ladenöffnungszeiten aus dem Büro, aber heute habe ich mich rausgestohlen, weil ich ja Deine Tciekts kaufen wollte. Bin ins Hansazentrum gefahren, habe die Familie schon mal vorgeschickt, und bin mit dem süssen (Vor-) Geschmack des Erfolgs hinein.

„Kartenhaus-Tickets möchte ich…“

„Emm… ja… hmmmh… die Kollegin ist gerade nicht da, und das Passwort für ihren Rechner habe ich nicht…“ *ichbinfürsicherheitampcaberwarumzumgeier…*

Hey! Ziehe ich kurz vor dem Ziel eines Marathonlaufes die Schuhe wegen einer Blase aus? Nee… also eine halbe Stunde durch die Stadt gezogen (gefühlt waren es drei Stunden, faktisch zwei, weil die bEva die Gelegenheit, mit mir in der Stadt zu sein, mit „Ach Schatz, schau mal….“ in Fünf-Meter-Abständen garnieren musste!) und wieder in den Ticketshop.

Nein, nicht was Du jetzt sicherlich denkst! Die Kollegin war da, der Rechner entsperrt, das Internet funktionierte… aber ein Dirk Darmtaedter-Konzert gibt´s nur in München und Hamburg. Keine Angst, die nette Dame lebt noch, und der PC ist auch noch unversehrt…

Lieber Dirk Darmstaedter… ich mag Deine Musik. Und ich werde mit jenem eingangs erwähnten Kollegen am 7.4. im Blue Shell sein (vermutlich nicht sehr viele andere, befürchte ich)… weil ich immer noch davon überzeugt  bin, dass es den Weg wert ist, gute, handgemachte Musik live zu erleben.

Ich schlage vor, dass Du als Strafe „Won´t forget these days“ von den Furies spielst… das dürfte Strafe genug sein und mich für die Tage, die ich auf der Jagd nach Karten verbracht habe, entschädigen. Ist doch fair, oder? :-D


U2, me not…

März 26, 2009

Ich mag Leute nicht, die um Preise nölen. Habe ich gestern ja schon gemacht… :-D

Allerdings mag ich es auch nicht, von der Presse und einem „Händler“ verar…t zu werden. Und genau das Gefühl habe ich gerade. Oder soll das Zufall sein, dass plötzlich und gaaaaaaaaanz zufällig exakt zum Vorverkaufsstart in Deutschland der gute Bono in nachdenkliche, ja morbide Stimmung verfällt und über das Ende von U2 sinniert?

Ich zitiere mal: 

Die alteingesessene Truppe ist zwar wild entschlossen ihre herannahende Welttournee in vollen Zügen zu genießen, fürchtet jedoch es könnte ihre letzte sein.

Stehe ich alleine damit, dass mich das an Tina „Ole Granny on Stage“ Turners „letzte Tour“ Teil 1 bis 65 erinnert? Will da jemand vorbauen, dass von den überteuerten Tickets welche übrig beiben könnten? Aber Moment, überteuert sind sie ja nicht:

Schlagzeuger Mullen argwöhnt derweil, dass ihre Fans, obwohl Tickets für die bevorstehenden Konzerte nicht überteuert sind, keinen Wert darauf legen, die Band live zu sehen.

EUR 179,50?! Nicht zu teuer?!  Und wer redet da noch von Weltwirtschaftskrise…? :-(


Kein U2, danke… :-(

März 25, 2009

Mensch, was hatte ich mich gefreut… als U2-Fanclub-Mitglied konnte ich heute schon Karten für das Gelsenkirchener Konzert der 360-Grad-Tour bestellen, zwei Tage vor „Normalsterblichen“. Hatte ich auch fest vor.

Allerdings habe ich dann gerade (nach Eingabe meines Gutscheincodes) die Preise gesehen: Gute Sitzplatzkarten auf den Rängen: EUR 179,50 … Karten auf dem Oberrang (wo man normalerweise 40-50 Euro zahlt): EUR 100,- … und ein Stehplatz ist für mich einfach kein Spass mehr. Als durchschnittlicher grosser Mensch muss ich drei Stunden vor Einlass da sein, um so weit vorne zu stehen, dass ich was sehen kann, habe dann schon vor Beginn des Support Acts dicke Füsse und bei echtem Konzerbeginn die Faxen dick…

Aber 200 bis 360 DM (ich rechne bei solchen Sachen immer noch um)… das isses mir nicht wert… :-(